Wildengundkopf (Schafalpen), 2197m

Anstieg von Südwesten
östlich vom Geißhorn (Schafalpen)
Mittelberg, Oberstdorf (als Bike&Hike-Tour)
Mindelheimer Hütte
PKWz.B. bis Innerbödmen (Südwesten von Mittelberg) oder bis Faistenoy (Talstation der Fellhornbahn)
Busbis Mittelberg (Linie Oberstdorf - Kleinwalsertal) oder bis Birgsau (Linie von Oberstdorf)
Fahrrad
bis zur Speicherhütte im Rappenalptal (11 km flachere Abschnitte und insgesamt 675 Hm - erst auf geteerter Straße, die letzten knapp 200Hm auf steilem Alpweg - von Oberstdorf, 6km flachere Abschnitte und insgesamt 575 Hm von Faistenoy)
Bergbahn-----
1075 Hm ab Innerbödmen
1275 Hm ab Birgsau
750 Hm ab der Speicherhütte
225 Hm ab der Mindelheimer Hütte
50 Hm ab dem Höhenweg über den Sattel zwischen Geißhorn und Wildengundkopf
Interessanter und dabei nur sehr kurzer Abstecher vom Höhenweg Mindelheimer Hütte - Widdersteinhütte oder auch Mindelheimer Hütte - Rappenseehütte, wenn man die etwas längere, aber abwechslungsreichere Variante dieses Höhenwegs über die Trifthütte wählt
   sehr selten
Liechelkopf
Weitere Möglichkeiten: Geißhorn, Haldenwanger Kopf
I, wegloser Anstieg größtenteils über mittelsteile Grashänge, die an einer Stelle von einzelnen Schrofen unterbrochen werden
Der Wildengundkopf hat drei Gipfel, die dicht beieinander liegen und ziemlich genau gleich hoch sind. Hier ist der Aufstieg auf den östlichsten der drei Gipfel beschrieben, der wohl am höchsten sein dürfte.
Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigung ist der Höhenweg, der über den Sattel zwischen Geißhorn und Wildengundkopf führt. Diesen Sattel erreicht man am schnellsten von der Mindelheimer Hütte aus (Anstieg aus dem Rappenalptal oder von Mittelberg durchs Wildental), aber auch über die Trifthütte im obersten Rappenalptal oder vom Gemsteltal / Widdersteingebiet her. Am Sattel oder ein wenig weiter südlich verläßt man den Weg und quert zunächst leicht absteigend die grasige Südflanke des Wildengundkopfs. Nach Überquerung einiger Geröllzungen geht es unterhalb der zum westlichen Gipfel hinaufziehenden Felszone hindurch. Nun wieder etwas ansteigend verfolgt man den Grashang weiter nach Osten bis zu seinem Ende. An geeigneter Stelle geht es von hier, sich weiterhin leicht rechts (östlich) haltend, über grasdurchsetzte Schrofen und viele lose Steine mäßig steil nach oben, bis man wieder auf eine Graszunge trifft. Diese führt fast direkt zum schmalen Ostgipfel, der nach Norden mit einer steilen Felswand abbricht.
Stand der Beschreibung: 1999
Der direkt zum Sattel zurückführende Westgrat sieht insbesondere zwischen Westgipfel und Sattel deutlich schwieriger als die oben beschriebene Aufstiegsroute aus. Wegen der steilen Nordwände ist er wohl an vielen Stellen zusätzlich ziemlich ausgesetzt, auch schon beim Übergang zum mittleren und westlichen Gipfel. Interessant wäre sicher noch der Auf-/Abstieg über die zur Scharte zwischen westlichem und mittlerem Gipfel führende schmale Graszunge (siehe Foto 'Wildengundkopf von Südwesten').


Mehr zum Wildengundkopf gibt es auf seiner Gipfelseite


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