Überschreitung der Zwölferspitze (2421m) aus dem Wasserfallkar






Nicht nur das Wasserfallkar selbst ist vergleichsweise abgelegen, sondern auch das Lochtal, der Abfluß des Kars: Das steile Seitental des Lechtals liegt genau zwischen Klimm und Häselgehr. Diese beiden Orte kommen daher gleichermaßen als Ausgangspunkt für die Tour infrage, wobei ich mich für Häselgehr als Startpunkt entschieden habe.
Aus Richtung Reutte kommend, geht man direkt nach der Lechbrücke der Bundesstraße auf einem Fahrweg nach rechts und folgt zunächst immer den Schildern mit der Aufschrift "Wasserfallenweg". Nach einem Anstieg verläuft der Weg fast eben etwa 200 Höhenmeter über dem Lechtal, bis der Wasserfallbach fast erreicht ist. Der AV-Karte zufolge sollte hier ein Forstweg aus dem Lechtal heraufkommen, den ich allerdings nicht gesehen habe - was vielleicht aber auch am dichten Talnebel lag. Der weiter nach oben führende Fahrweg war dagegen vorhanden, und zwar erfreulicherweise sogar länger, als es in der Karte (Ausgabe 2002) eingezeichnet ist. Dort, wo der Weg in der Karte nach einer kurzen Kehre nahe am Wasserfallbach endet, gabelt er sich: Rechts geht es nur noch ein kurzes Stück eben weiter bis zum Bach, links ebenfalls nur noch schwach ansteigend in westliche Richtung.
Über der Nebelgrenze im Bereich des Wasserfallbachs: Blick auf das Lechtal
 
Über der Nebelgrenze im Bereich des Wasserfallbachs: Blick auf das Lechtal
(Zum Vergrößern auf die Originalgröße von 1024x768 auf das Bild klicken - es wird ein neues Fenster geöffnet)

 
Das Problem beim Aufstieg zum oberen Abschnitt des Wasserfallbachs stellt eine Steilwand dar, die wesentlich größer ist als es in der Karte (beim unteren der beiden Wasserfälle des Bachs) erscheint. Da auch das umliegende Gelände entweder sehr steil oder dicht mit Latschen bewachsen ist, muß die Stufe großräumiger umgangen werden.
Die Steilstufe des Lochtals, darüber die Wasserfallkarspitze
 
Die Steilstufe des Lochtals, darüber die Wasserfallkarspitze
 
Dazu ist es zweckmäßig, dem linken Weg noch ein kurzes Stück zu folgen, um den Latschen zu entgehen, die einen Aufstieg im näheren Bachbereich so gut wie unmöglich machen. Ich habe dann einen Waldhang im Bereich einer nach rechts hochziehenden Einbuchtung (wie ein ganz kleines Tal) zum Anstieg genutzt. Etwas rechtshaltend war so ein recht bequemer Aufstieg über den meist grasigen und nicht zu steilen Waldboden möglich. Nachdem verschiedentlich schon schwache Pfadspuren (Wildwechsel) zu sehen sind, trifft der Anstieg schließlich auf einen deutlichen, sporadisch sogar rot markierten Steig, der auch in der Karte als Trittspur eingezeichnet ist. Er führt nach rechts aufwärts zunächst durch den Wald - hier ist er im Gras stellenweise etwas undeutlich, aber dennoch gut zu verfolgen -, später durch Latschen zurück in Richtung Wasserfallbach. Wie ich später beim Abstieg festgestellt habe, beginnt der Pfad ein ganzes Stück weiter westlich an dem Forstweg bei einer größeren Ausweich- und Wendemöglichkeit an der Hangseite, allerdings so undeutlich, dass er im Bereich über dem Fahrweg nicht einmal in Abstiegsrichtung genau zu verfolgen war. Der vorherige direkte, zunächst weglose Aufstieg scheint mir daher besser, denn wenn man den Steig nicht gerade an einer der wenigen undeutlichen Stellen kreuzt, kann man ihn auf diese Weise nicht verfehlen (je weiter rechts man sich hält, desto deutlicher müßte der Weg bei der Kreuzung sein). Im Bereich der Latschen ist der Weg dann glücklicherweise besonders ausgeprägt und ermöglicht so einen wesentlich angenehmeren und unkomplizierteren Aufstieg ins obere Lochtal als gedacht - ich hatte mich eigentlich auf eine "Latschenschlacht" eingestellt. Kurz geht es noch einmal durch Wald, dann ist nach einem letzten Latschenfeld (Foto: Blick aus den Latschen zur Wasserfallkarspitze) der sanft ansteigende Boden des Wasserfallbachs ein gutes Stück oberhalb der Steilstufe erreicht.
Blick auf das Bschlaber Tal von der Stelle aus, wo der Weg nach der Latschenzone den Wasserfallbach erreicht
 
Blick auf das Bschlaber Tal von der Stelle aus, wo der Weg nach der Latschenzone den Wasserfallbach erreicht
 
Der weitere Verlauf des Wasserfallbachs bis zur Karschwelle des Wasserfallkars, überragt von der Wasserfallkarspitze
 
Der weitere Verlauf des Wasserfallbachs bis zur Karschwelle des Wasserfallkars, überragt von der Wasserfallkarspitze
 
Da der Weg mit dem Verlassen der Latschen sofort endet, muß man sich die Austrittsstelle zumindest grob einprägen; das Wiederfinden ist dann kein Problem. Es gibt hier auch einen Steinkreis am Boden, der allerdings nicht sehr auffallend ist.
Während sich links und rechts vom Bach noch ausgedehnte Latschenfelder befinden, ermöglicht die grasige Gasse rund um den Bach einen bequemen, wenn auch aufgrund der geringen Steigung langsamen Aufstieg. Natürlich ist der Bachbereich auch ein bevorzugter Aufenthaltsort verschiedener Tiere, besonders schön waren zwei Hirsche in ziemlich kurzer Entfernung, die dann in den Latschen verschwunden sind und dort trotz ihrer Größe nicht mehr zu sehen waren.
Wo das Tal wieder steiler wird (oberer Wasserfall der Karte), weicht man am sinnvollsten auf einen breiten Geröllstrom aus, der rechts von den Hängen der Wasserfallkarspitze herabkommt. Über einen grasigen Rücken gelangt man anschließend ohne jede Schwierigkeit zum rechten unteren Ende des Wasserfallkars.
Rückblick zum Wasserfallbach und zum Lechtal beim Anstieg über das Geröllfeld
 
Rückblick zum Wasserfallbach und zum Lechtal beim Anstieg über das Geröllfeld
 
Im Kar wird nun erstmals der Gipfelaufbau der Zwölferspitze sichtbar
 
Im Kar wird nun erstmals der Gipfelaufbau der Zwölferspitze sichtbar
 
Der Karboden ist mit teilweise größeren Felsblöcken übersät, die offensichtlich vor allem aus der Ostflanke der Urbeleskarspitze herausgebrochen sind (Fotos: Ostflanke der Urbeleskarspitze vom Kar aus gesehen / Gipfelbereich der Urbeleskarspitze). Es ist deshalb bequemer, am rechten Ende der Blockhalde an den Hängen der Wasserfallkarspitze entlang in Richtung Zwölferspitze zu queren.
Elferspitze und Wasserfallkarspitze
 
Elferspitze und Wasserfallkarspitze
Weiteres Foto: Großaufnahme der Elferspitze

 
Anstieg aus dem Kar zum Ostgrat der Zwölferspitze
 
Anstieg aus dem Kar zum Ostgrat der Zwölferspitze
Weiteres Foto: Bild ohne Routeneinzeichnung

 
Ein direkter Aufstieg aus dem Wasserfallkar zum Gipfel der Zwölferspitze ist wegen der felsigen Südostflanke kaum möglich. Sowohl der Südwest- als auch der Ostgrat sind dagegen aus dem Kar relativ leicht zu erreichen. Zum Grat zwischen Zwölfer- und Elferspitze ziehen über den Geröllhängen des Kars an einer Stelle grasige Hänge empor, die nur im untersten und obersten Teil von schrofigem Gelände abgelöst werden. Der Aufstieg über das Gras ist dabei kein Problem, für den unteren Teil empfiehlt sich folgende Route:
Man steigt ziemlich direkt zu den Grashängen an, wobei man sich an einer hellen Platte orientiert, deren unteres Ende über den Geröllhängen des Kars das erste Ziel ist. Über die Platte - was von der Steilheit her gerade noch gut möglich ist - oder durch die geröllige Rinne rechts von ihr erreicht man schnell den Beginn der Grashänge (Fotos: Rückblick von der Platte ins Kar / Blick von derselben Stelle nach oben). Wichtig ist allerdings, daß man nicht rechts von der Rippe, die die Geröllrinne rechts begrenzt, aufsteigt, obwohl dort zunächst ein bequemerer Anstieg über Gras (im rechten Teil vom Bild oben) möglich wäre. Die dann notwendige Linksquerung über dem Ende der steilwandigen Felsrippe sieht schwierig aus.
Urbeleskarspitze über dem Wasserfallkar
 
Urbeleskarspitze über dem Wasserfallkar
 
Am Ostgrat der Zwölferspitze sind schon aus dem Kar einige dicht beieinander liegende kleine Türme zu sehen, die den Aufstieg über den Grat deutlich schwieriger erscheinen lassen, als es etwa von der Wasserfallkar- oder Elferspitze her gesehen den Eindruck macht. Wo der Grashang (Fotos: Im Aufstieg über den Grashang / Rückblick vom oberen Ende des Grashangs) nun wieder felsiger wird, ermöglicht ein schmales, aber gut zu begehendes Geröllband den nur noch wenige Meter langen endgültigen Aufstieg zum Grat, den man in einer kleinen Einschartung genau unterhalb der Türme erreicht.
Elferspitze und Wasserfallkarspitze mit der Westflanke
 
Elferspitze und Wasserfallkarspitze mit der Westflanke
Weiteres Foto: Großaufnahme des Gipfelbereichs der beiden Berge

 
Am oberen Ende der Grashänge: Ein gerölliges Band durch die nicht zu steile plattige Flanke führt zum Ostgrat
 
Am oberen Ende der Grashänge: Ein gerölliges Band durch die nicht zu steile plattige Flanke führt zum Ostgrat
Weiteres Foto: Rückblick vom Ende des Bands

 
Bei der Einschartung handelt es sich nicht um die tiefste Grateinsenkung zwischen Zwölfer- und Elferspitze, sondern bereits um einen näher am Gipfel der Zwölferspitze gelegenen Punkt. Der weitere Gratverlauf dorthin beginnt allerdings mit einem steilen, wenn auch nur niedrigen Aufschwung.
Blick zum Gipfel der Zwölferspitze von der Stelle aus, wo der Ostgrat erreicht wird
 
Blick zum Gipfel der Zwölferspitze von der Stelle aus, wo der Ostgrat erreicht wird
 
Da eine Umgehung des Aufschwung auf der Nordseite leichter aussah, entschied ich mich für diese Variante. Das Geröll der Nordflanke ist gut zu begehen und schon nach kurzer Zeit ist der Wiederaufstieg zum Grat möglich. Dafür war zunächst allerdings eine etwa zwei Meter hohe senkrechte Stufe mit losem Gestein zu überwinden (I, im Abstieg sicher schwieriger), die unangenehmste Stelle bei meinem Aufstieg. Es sind aber sicher noch viele andere Aufstiegsvarianten zum Grat möglich. (Foto: Wieder auf dem Grat: Blick auf das umgangene Gratstück.)
Auf dem Grat geht es anfangs bequem weiter, bald folgt allerdings kurz nach der letzten Einsattelung vor dem Gipfel eine weitere, ganz niedrige, aber sehr steile Stufe.
Der Gipfel über der letzten kleinen Grateinschartung
 
Der Gipfel über der letzten kleinen Grateinschartung
Weiteres Foto: Blick über die Südflanke der Zwölferspitze zur Einsattelung im Grat zur Urbeleskarspitze

 
Wahrscheinlich ist es am besten, hier dennoch am Grat zu bleiben, ich entschied mich aber wieder für eine Geröllquerung in der Nordflanke (von der Einsattelung aus). Dabei quert man bis kurz vor eine kleine Rippe, hinter der der Gipfelbereich wieder vollständig sichtbar wird und eine weitere Querung nicht mehr möglich ist (Foto: Rückblick auf die Geröllquerung). Durch eine wenig ausgeprägte Rinne (Fels und Geröll, I) unmittelbar vor der Rippe gelangt man wieder zum Grat (Foto: Blick von hier zurück über den Ostgrat), auf dem es jetzt nur noch wenige einfache Höhenmeter bis zum Steinmann am Gipfel der Zwölferspitze sind.
Auch wenn die Zwölferspitze der niedrigste Gipfel im Hauptgrat der östlichen Hornbachkette ist, ist die Aussicht dennoch lohnend - und zwar gerade wegen des Blicks auf die benachbarten höheren Gipfel. Neben den Felswänden von Urbeles- und Wasserfallkarspitze ist noch der Tiefblick zum Kaufbeurer Haus auf dem begrünten Boden des unteren Urbeleskars besonders schön.
Gliegerkarspitze, Westteil der Hornbachkette und Kaufbeurer Haus vom Gipfel der Zwölferspitze
 
Gliegerkarspitze, Westteil der Hornbachkette und Kaufbeurer Haus vom Gipfel der Zwölferspitze
Weiteres Foto: Urbeleskarspitze und Gliegerkarspitze

 
Rückblick über den Ostgrat, überragt von Elfer- und Wasserfallkarspitze
 
Rückblick über den Ostgrat, überragt von Elfer- und Wasserfallkarspitze
Weiteres Foto: Wildengruppe und Hochvogel über dem Hornbachtal

 
Zunächst hatte ich noch überlegt, zum Kaufbeurer Haus abzusteigen und dann über den Enzensperger Weg und durch das Haglertal zurück nach Häselgehr zu gehen. Da die Westflanke der Zwölferspitze nach anfänglich ganz bequemem Geröllgelände im untersten Teil aber noch felsig wird und der Zeitaufwand für die anschließend nötige Querung ins Urbeleskar schwer einzuschätzen war, blieb ich doch bei meinem Vorhaben, über den Südwestgrat ins Wasserfallkar zurückzukehren (Foto: Südwestgrat vom Gipfel aus gesehen). Ähnlich wie der Ostgrat ist der Südwestgrat im Schnitt alles andere als steil, zwei Passagen sorgen aber dafür, daß er dennoch nicht ohne jede Schwierigkeit zu begehen ist.
Die erste schwerere Stelle befindet sich dort, wo die bereits aus dem Wasserfallkar auffallende Rinne, die die gesamte Südflanke durchzieht, am Grat einmündet. An dieser scharfen Einschartung ist der Grat selbst ungangbar und somit ein Ausweichen nach links (in Abstiegsrichtung) notwendig. Dazu steigt man direkt unter den Gratfelsen zur Rinne ab, wobei eine zwei Meter hohe Stufe abgeklettert werden muß, was zumindest in Abstiegsrichtung nicht ganz leicht ist (I-II). Die Rinne wird nun auf etwas unangenehmen Tritten am unteren Rand der Felsen im Bereich eines gelben Ausbruchs über Schutt überquert. Anschließend gelangt man über einen schotterdurchsetzten Gras- und Schrofenhang wieder zum Grat (Foto: Teil der Rinnenquerung und Aufstieg zurück zum Grat).
Unterer Teil des Ostgrats
 
Unterer Teil des Ostgrats
 
Die weit herabziehenden Geröllhänge der Westflanke, im Tal Hinterhornbach
 
Die weit herabziehenden Geröllhänge der Westflanke, im Tal Hinterhornbach
 
Die zweite Stelle, an der der Grat oder seine nähere Umgebung nicht völlig problemlos zu begehen sind, folgt beim Abklettern über einen hellen Felsblock. Auch hier ist die Stufe wieder nur zwei Meter hoch, aber ziemlich griffarm. Allerdings ist das Gelände hier insgesamt weit weniger steil als im Bereich der Rinne.
Rückblick auf den unteren Teil des Südwestgrats mit der zweiten kleinen Kletterstelle an dem hellen Block rechts am Grat
 
Rückblick auf den unteren Teil des Südwestgrats mit der zweiten kleinen Kletterstelle an dem hellen Block rechts am Grat
Weiteres Foto: Größeres Bild der Gratstufe

 
Wenig später ist der tiefste Punkt zwischen Zwölfer- und Urbeleskarspitze erreicht. Anders als es auf der Karte erscheint, befindet sich dieser Punkt allerdings noch ein Stück vom Grataufschwung des Urbeleskarspitz-Nordgrats entfernt - die Zwölferspitze ist also von der Schartentiefe her gesehen ein zumindest etwas ausgeprägterer Gipfel, als man nach der Höhenangabe auf der Karte denkt. Man kann die Gratwanderung aber noch bis wenige Meter vor den Aufschwung (Foto: Beginn des Urbeleskarspitz-Nordgrats) fortsetzen, um von dort ins Wasserfallkar abzusteigen.
Blick quer über die Südhänge der Zwölferspitze zur Wasserfallkarspitze
 
Blick quer über die Südhänge der Zwölferspitze zur Wasserfallkarspitze
 
Rückblick über den Südwestgrat zum Gipfel der Zwölferspitze
 
Rückblick über den Südwestgrat zum Gipfel der Zwölferspitze
Weiteres Foto: Zwölfer-, Schwellen-, Elfer- und Wasserfallkarspitze

 
Kurz vor den Felsen des Grataufschwungs steigt man an geeigneter Stelle einige Meter in Richtung Wasserfallkar ab, um dann über geröllige Schrofenhänge rechtshaltend die obersten Geröllhänge des Kars zu erreichen (Fotos: Beim Abstieg durch das Geröll- und Schrofengelände / Rückblick von den Geröllhängen zum Grat). Über das Geröll ist dann zeitweise ein schneller Abstieg in den Karboden möglich.
Zwölferspitze von den obersten Geröllhängen aus gesehen
 
Zwölferspitze von den obersten Geröllhängen aus gesehen
 
Gipfel der Lechtaler Alpen über dem Wasserfallkar
 
Gipfel der Lechtaler Alpen über dem Wasserfallkar
 
Blick vom Abstieg ins Kar zum oberen Südwestgrat der Zwölferspitze, rechts die Ausmündung der großen Südflanken-Rinne am Grat
 
Blick vom Abstieg ins Kar zum oberen Südwestgrat der Zwölferspitze, rechts die Ausmündung der großen Südflanken-Rinne am Grat
Weiteres Foto: Rückblick auf den Abstieg vom Grat

 
Ein alternativer Abstieg ins Wasserfallkar wäre es, den Südwestgrat schon früher, und zwar an der Stelle, wo Grashänge bis zu ihm heraufreichen, zu verlassen. Später müßte man dann der Felsstufe, die die gesamte untere Südflanke durchzieht, durch eine Querung nach rechts ausweichen und so bei der einzigen Unterbrechung einer felsigen Zone die Geröllhänge über dem Karboden erreichen. Diese Variante sieht nicht schwerer aus als mein Abstieg und ist im Bild unten gestrichelt eingezeichnet.
Abstieg ins Wasserfallkar (Foto beim Aufstieg entstanden)
 
Abstieg ins Wasserfallkar (Foto beim Aufstieg entstanden)
Weiteres Foto: Bild ohne Routeneinzeichnung

 
Wegen der großen Blöcke im Kar ist es wohl am besten, wieder am nördlichen Karrand zurück zur Karschwelle zu gehen. Wegen der Austrittsstelle der Aufstiegsroute ins Kar direkt unter den Hängen der Wasserfallkarspitze bedeutet das auch kaum einen Umweg. Anschließend geht es genau auf der Anstiegsroute zurück nach Häselgehr.
Wieder kurz über dem Lechtal: Blick auf die Rotwand
 
Wieder kurz über dem Lechtal: Blick auf die Rotwand
 



Mehr zu den bestiegenen Gipfeln auf den einzelnen Gipfelseiten:

Zwölferspitze


zur Tourenübersicht