Über Rotnase (2171m) und Muttekopf (2433m) zur Wildmahdspitze (2489m) |

| Der markierte Normalanstieg zum Muttekopf beginnt in Holzgau, wo am westlichen Höhenbachufer Parkmöglichkeiten bestehen. Hier zweigt von der parallel zum Bach verlaufenden Höhenbachstraße auch der asphaltierte Weg ab, der in einigen Kehren die Gföllhänge mit ihren einzelnen Häusern erschließt. Ihn benutzt der beschilderte Anstieg zum Muttekopf, bis kurz nach der zweiten Querung eines Skilifts. Hier weist ein Schild "Muttekopf" zu einer nahe gelegenen Hütte, von der aus man - hier ohne ausgetretenen Weg - über den Grashang zu einer zum Lift gehörenden ganz kleinen Hütte aufsteigt. Ab hier geht es in direktem Anstieg ein paar Höhenmeter auf den nahen Waldrand zu, wo man auf einen weiteren Wegweiser und einen wieder deutlichen, markierten Steig trifft. Gegebenenfalls muss man hier am Waldrand ein wenig suchen, bis die richtige Stelle gefunden ist. Bei meiner Tour war die Stelle allerdings nicht zu verfehlen, da der Weg hier abgesperrt und die Sperre mit mehreren Hinweisschildern versehen war. Grund waren die Arbeiten am oberhalb gelegenen Gumpegg, wo gerade Lawinenschutzbauten installiert wurden. Anstatt sinnvollerweise bereits am Beginn des Wegs in Holzgau auf die (auf Werktage von 7-17 Uhr beschränkte) Sperrung hinzuweisen, waren die Schilder erst hier aufgestellt worden. Dementsprechend groß ist natürlich die Versuchung, trotzdem weiterzugehen. Da aber tatsächlich die Arbeiten von oben schon deutlich zu hören waren, wäre der Aufstieg sicher nicht besonders schön gewesen und außerdem die Warnungen vor Steinschlag und Sprengarbeiten nicht unbedingt von der Hand zu weisen. Als Alternative entschied ich mich daher für einen Aufstieg über Donnersam und den folgenden Rücken, der an der Vorderen Mutte mit dem Normalweg wieder zusammentrifft. Diese Route ist zwar über weite Strecken weglos und bedeutete einen großen zusätzlichen Zeitaufwand, ist dafür aber sicher interessanter als der markierte Aufstieg. Über Wiesen- und Buschhänge ging es dazu in Richtung auf die Forststraße durch den Gföllerwald, die ich schließlich bei einer kleinen Hütte erreicht habe. Wen man die Tour von Beginn an mit Anstieg über Donnersam plant, erreicht man die Forststraße besser von Hägerau aus oder von Holzgau her über den Halbhöhenweg, der Holzgau mit Steeg verbindet. Die offensichtlich im Zuge der Arbeiten an der Lawinenverbauung zu einer breiten Schotterpiste ausgebaute Straße führt mit einer scharfen Linkskehre durch den Gföllerwald und endet schließlich an einer Geländekante mit Abbruch ins Hagerntal. Wie in der Alpenvereinskarte eingezeichnet, beginnt knapp 50 Meter vor dem Straßenende ein später nicht mehr zu verfehlender Pfad, der zu den Donnersamhütten heraufführt. Auch vom Straßenende ausgehend ist der Pfad nicht zu verfehlen, wenn man schräg nach rechts über den bewaldeten Hang ansteigt und so bald auf den Steig treffen muss, der sich nie weit von der Geländekante, die die untere Fortsetzung des Donnersamrückens bildet, entfernt. |
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| Wilder Kasten und Wildmahdspitze über dem Hagerntal (Zum Vergrößern auf die Originalgröße von 1024x768 auf das Bild klicken - es wird ein neues Fenster geöffnet) | ||
| Schon bald sind die Donnersamhütten erreicht, die auf einem ebenen Absatz des Hangs unter einigen Bäumen versteckt liegen. Ein schwacher und sich bald ganz verlierender Pfad führt weiter bergan zum allmählich wieder steiler werdenden Donnersamrücken (dazu hier der Blick von Donnersam auf den Rücken mit dem Muttekopf links im Bild). Die folgenden 400 Höhenmeter bis zur Vorderen Mutte sind aufgrund der weglosen, im oberen Teil auch recht steilen Grashänge etwas mühsam und erfordern nach Möglichkeit trockenen Boden und Sicherheit im mäßig steilen Grasgelände. Im steilsten Teil hält man sich am besten etwas links vom Rücken, dann geht es allmählich flacher werdend und immer mit schönem Blick über das Hagerntal auf die westlich gelegenen Gipfel der Peischelgruppe zum ebenen Gratrücken der Vorderen Mutte. Hier trifft man auf den markierten Weg, der in diesem Bereich allerdings oft nur schlecht erkennbar ist. Insbesondere darf man nicht einem in den Hang rechts führenden Weg folgen, der zeitweise deutlicher ausgetreten ist als der Muttekopf-Anstieg selbst. Statt dessen durchquert man nun eine steilere, von Karren (vom Wasser ausgewaschenen Felsen mit kleinen Spalten) durchsetzte Zone und erreicht erneut einen flacheren Abschnitt, die Hintere Mutte. Um zunächst die Rotnase zu besteigen, gilt es hier, einen kleinen Pfad zu finden, der kurz vor Ende des ebenen Abschnitts in ganz kurzen Kehren vom Rücken steil nach rechts hinunter führt. Dazu hält man sich am rechten Rand der Ebene. Von dort ist auch bereits die weitere Fortsetzung des Steigs zu sehen, der nach dem kleinen Abstieg wieder ganz langsam ansteigend quer durch die Osthänge des östlichen Muttekopf-Vorgipfels zum Kamm der Rotnase führt. Auf diesem im Bereich der kleinen Ebene aufgenommenen Foto ist der Beginn des Steigs am unteren Bildrand gut zu erkennen. Er erreicht, zuletzt über eine leicht schrofige Stelle, den Verbindungskamm Muttekopf - Rotnase im bereits ziemlich flachen Bereich knapp südwestlich der Rotnase. Den als Rotnase bezeichneten kleinen Grathöcker erkannt man daran, dass sich der Gratrücken hier verzweigt und ein felsiger Seitengrat nach rechts ins Höhenbachtal hinabzieht. Der Hauptgrat setzt sich dagegen einige Höhenmeter tiefer mit einem weiteren flachen Stück mit mehreren grasigen Hügeln fort, die von der Rotnase aus problemlos in wenigen Minuten ebenfalls bestiegen werden können. |
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| Die Rotnase von der hügeligen Gratfortsetzung aus gesehen; im weiteren Gratverlauf der Muttekopf mit Vor- und Hauptgipfel und die Wildmahdspitze | ||
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| Wildmahdspitze und Peischelspitze über den grasigen Hängen des Muttekopfs | ||
| Der Übergang von der Rotnase zum Muttekopf vollzieht sich nun immer auf dem - auf den ersten Metern bereits vom Hinweg bekannten - Kamm. Meist nur mäßig ansteigend geht es über Gras, Geröll und weitere ausgewaschene Felsen ohne Schwierigkeiten, allerdings auch ohne Weg, zunächst auf den Vorgipfel des Muttekopfs und von hier über ein etwas schmaleres Gratstück wenige Höhenmeter hinab zum Sattel vor dem Hauptgipfel. |
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| Blick vom Vorgipfel auf den Muttekopf Weiteres Foto: Rückblick über den Aufstiegsrücken zur Rotnase | ||
| Auf den letzten Metern zum Gipfel gibt es dann auch wieder einen deutlichen Steig. Das Gipfelkreuz steht nicht am höchsten Punkt, sondern ist mehrere Höhenmeter tiefer in Richtung Lechtal aufgestellt, wo die Aussicht natürlich um den Blick auf den Hauptkamm der Allgäuer Alpen reduziert ist. |
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| Jöchlspitzkamm über dem Muttekopf-Vorgipfel und der Rotnase | ||
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| Blick über das Schochenalptal zu Hochfrottspitze und Mädelegabel Weiteres Foto: Hochfrottspitze und Mädelegabel mit dem Schwarzmilzferner | ||
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| Talschluß des Schochenalptals mit Wildmahdspitze, Peischelspitze und Hohem Licht; über dem Hochalpgrat der Biberkopf | ||
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| Blick auf die westliche Fortsetzung der Peischelgruppe mit Wildmahdspitze, Wildem Kasten und Peischelspitze | ||
| Wer nicht mehr zur Wildmahdkarspitze möchte, kann nun (am einfachsten vom Verbindungsgrat zum Vorgipfel aus) zur Hinteren Mutte absteigen und dem markierten Weg ins Tal folgen - das ergibt eine schöne Rundtour, die sich mit dem Aufstieg nur zwischen Hinterer und Vorderer Mutte und am Schluß auf der Asphaltstraße oberhalb Holzgaus überschneidet. Interessanter ist natürlich der Übergang zur Wildmahdspitze durch das Vordere Wildmahdkar. Dazu folgt man einem markierten Steig über den Muttekopf-Westgrat abwärts. Das Gras- und Karrengelände ist kurz unter dem Gipfel von einem etwas steileren schrofigen Abschnitt unterbrochen, der mit Hilfe des Steigs (teils rechts direkt unterhalb der Grathöhe, Foto) überwunden wird. Das ist zwar nicht schwierig, aber doch zumindest etwas anspruchsvoller als der Aufstieg zum Muttekopf. |
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| Rückblick vom Sattel zwischen Muttekopf und Wildmahdspitze auf den Abstiegsgrat vom Muttekopf | ||
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| Tiefblick vom Sattel auf die Schochenalpseen | ||
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| Die Ostseite der Wildmahdspitze, die einen direkten Anstieg zum Gipfel verhindert | ||
| Vom langgestreckten Sattel zwischen Muttekopf und Wildmahdspitze zieht ein auf dem Foto oben deutlich erkennbarer Pfad leicht ansteigend durch die Geröllhänge unter dem felsigen, senkrechten Gipfelaufbau der Wildmahdspitze zu deren Südostrücken (Klingelrücken). Folgt man ihm bis dorthin (eine ganz kurze schrofige Stelle, I), stellt man allerdings fest, das man auf der anderen Seite von einem Felsabbruch am Weiterweg in Richtung Hinteres Wildmahdkar gehindert wird und die eben angestiegenen Höhenmeter wieder am Rücken hinuntergehen muß. Deshalb ist es evtl. günstiger, vom Sattel ausgehend etwa auf gleicher Höhe zu bleiben und nur wenig oberhalb des kleinen Wildmahdkarsees vorbei zum Klingelrücken zu queren. Vom Rücken aus ist auf der gegenüber liegenden Seite wieder ein Pfad zu erkennen, der quer durch die begrünten Geröllhänge über dem Hinteren Wildmahdkar verläuft. Die am weitesten oben gelegene Abstiegsmöglichkeit - nach dem durchgehenden Felsabbruch - dorthin führt durch etwas unangenehmes Geröll- und Schrofengelände (kurz I); je weiter man noch am Rücken absteigt, desto einfacher erreicht man den Pfad (der den Rücken dort auch überquert, am besten wäre es also, das Vordere Wildmahdkar genau auf dieser Höhe zu verlassen). Man folgt nun dem Pfad an den Hängen der Wildmahdspitze entlang einige Minuten bis dorthin, wo er nach einer längeren begrünten Passage eine größere Geröllrinne quert. Hier kreuzt er den markierten Aufstieg zur Wildmahdspitze, wobei dieser Aufstieg allerdings auf längere Strecken weglos ist und die Markierungen oft große Abstände aufweisen. In den Felsen am Ende der Geröllrinne ist allerdings schon von unten eine rot-weiß-rote Markierung zu erkennen. Links oder rechts der Rinne geht es nun bis zum Ansatz der steilen, meist wasserüberronnenen Felsen empor. Falls man rechts der Rinne aufgestiegen ist, muß man diese nun überqueren, da der Weiterweg hier nach links umbiegt und einen leicht ansteigenden kleinen Absatz zwischen der unterhalb gelegenen Schrofenflanke und den Felsen des Gipfelkörpers überquert. Da hier wie auch auf dem gesamten weiteren Normalansteig zur Wildmahdspitze oft nur eine schwache Trittspur vorhanden ist (falls überhaupt), erfordert der Aufstieg bei der manchmal nur dünnen Geröllauflage auf Schrofen- oder Erdgelände Trittsicherheit auf solchem Untergrund - siehe dazu auch die Tourenbeschreibung "Wildmahdspitze, Wilder Kasten und Peischelspitze", in der der Normalanstieg in Aufstiegsrichtung beschrieben ist. Da ich ihn schon kannte, wollte ich die ebenfalls gelegentlich begangene Alternative durch die Südflanke des Gipfels ausprobieren. Diese von Felsstufen und Geröllbändern gekennzeichnete Flanke ermöglicht viele Aufstiegsvarianten, so daß die im folgenden beschriebene Route keinesfalls die einzige "richtige" ist. Für einen Aufstieg durch die Flanke kann man den markierten Anstieg an der Stelle verlassen, wo man erstmals den Blick auf das von diesem Anstieg im folgenden gequerte größere Geröllfeld im Südwesten des Gipfels hat und sich oberhalb ein tiefer Einschnitt in den Felsen des Gipfelkörpers befindet. |
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| Blick vom Normalanstieg auf den Gipfelaufbau der Wildmahdspitze mit dem ausgeprägten Einschnitt im rechten Bildteil | ||
| Von links her steigt man zu dieser schluchtartigen Steilrinne an und umgeht so eine kleine Stufe an ihrem unteren Beginn. Beim weiteren Aufstieg durch die Rinne (Foto) folgt noch mals eine kleine Stufe in der Rinne (I-II), bevor man zu einem etwa drei Meter hohen senkrechten Aufschwung kommt. Hier ein paar Schritte nach rechts ansteigend kann man über eine Leiste zurück zur Rinne kletternd den Abbruch überwinden (II, im Abstieg wahrscheinlich schwerer als in Aufstiegsrichtung). Anschließend wird die Rinne weniger steil und das Gelände gerölliger. Man trifft hier auf eine Zone von Geröllbändern, die nach links unter dem Gipfel hindurch in Richtung oberster Westgrat (hier besser Südwestgrat) ziehen. Diesen Geröllabsätzen kann man nun - am besten zu Beginn wenige Meter zum größsten der Bänder absteigend - folgen und am Grat wieder mit dem markierten Aufstieg zusammentreffen. Oder man steigt an geeigneter Stelle kurz vor dem Grat über eine Felsstufe direkt zum höchsten Punkt an (I-II, das etwas unterhalb des Gipfels stehende Gipfelkreuz liegt dabei bereits rechts oberhalb). |
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| Blick vom Gipfel der Wildmahdspitze auf Hochfrottspitze und Mädelegabel mit dem Schwarzmilzferner | ||
| Trotz der markierten Route und des erst einige Jahre vorher errichteten Gipfelkreuzes halten sich die Besteigungen mit etwa 10 pro Jahr weiter in Grenzen. Noch dazu entfallen viele davon immer wieder auf die selben Personen oder es handelt sich um größere Unternehmungen in der Peischelgruppe mit dem Besuch von mehreren Gipfeln. Für den Abstieg empfiehlt sich die Benutzung der markierten Route, da die Kletterei in der Südflanke in Abstiegsrichtung sicher weniger Spaß machen würde, während die Geröllpassagen auf dem Normalweg im Abstieg angenehmer zu begehen sind als in Aufstiegsrichtung. Nach wenigen Metern am Grat trifft man auf einen kleinen Felsabbruch. Es handelt sich um das Ende einer Felsstufe, die die gesamte Südflanke durchzieht und die identisch ist mit derjenigen, die im direkten Aufstieg zum Gipfel noch zu überwinden war. Über drei bis vier Meter geht es hier äußerst steil, aber über sehr gut gestuften Fels hinab (I), wobei man auch ein Drahtseil zu Hilfe nehmen kann. Anschließend folgt am Grat noch ein weiterer, aber weniger steiler Abschwung (Vorsicht vor einem meherere Meter tiefen "Klingelloch" direkt links vom Grat). Hier ein unterhalb der zweiten Stufe aufgenommenes Foto mit dem Gipfelkreuz im Hintergrund. Direkt darunter verläßt die Markierung den Grat und leitet auf den ausgedehnten Geröllabsatz, der in die Südwestflanke eingelagert ist. Im Absiteg ist das Geröll meist angenehm zu begehen, etwas Vorsicht ist wegen der unterhalb befindlichen Felsabbrüche dennoch angebracht. Am Ende des Absatzes ist wieder die Stelle erreicht, an der beim Aufstieg die markierte Route verlassen wurde. Wo die unterhalb liegenden Schrofen enden, steigt man durch die Geröllrinne oder über die begrenzenden Grashänge zum Boden des Hinteren Wildmahdkars ab. |
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| Blick auf die Lechtaler Berge mit (u.a.) Pleiskopf und Holzgauer Wetterspitze | ||
| Der folgende Abstieg über den Nagelskopf und den Hagerrücken zum Halbhöhenweg Holzgau - Steeg ist zwar markiert, es existiert aber nur kurzzeitig ein deutlicher Weg, so daß es ziemlich schwierig ist, der Markierung über die gesamte Strecke exakt zu folgen. Zunächst quert man das Hintere Wildmahdkar in südliche Richtung auf den Rücken zu, der vom Vorgipfel des Wilden Kastens herabkommt und das Kar südwestlich begrenzt. Auf dem grasigen Rücken absteigend trifft man bald auf einen Steig, dem man bis zum Nagelskopf folgt. Zuletzt wird der Weg sehr undeutlich und verschwindet schließlich ganz. Rot-weiß-rote Markierungen und Holzpflöcke erleichtern aber das Finden der richtigen Route. Am Nagelskopf beginnt der breite Hang des Hager Rückens, wo man sich ziemlich weit am rechten Rand hält. Entlang einer rechts gelegenen Baumzeile sind wieder mehrere Markierungen zu sehen - die am obersten Baum erkennt man bereits ein ganzes Stück oberhalb und steigt über den mäßig steilen Grashang dorthin ab. Nun kann man immer der Baumreihe folgen und schließlich wieder über einen freien Grashang die oberste der Hütten im westlichen Teil der Hagerwiesen erreichen (in der AV-Karte direkt unter dem Text "Hinterer-"(Hager) gelegen). |
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| Abstieg vom Nagelskopf zu den Hagerhütten | ||
| Hier habe ich zwar keine Markierungen mehr gefunden, so daß dies nicht der Originalroute entspricht, für die Rückkehr nach Holzgau kann man nun aber sehr günstig linkshaltend zu den weiteren Hütten am Hinteren Hager absteigen und so bald den Halbhöhenweg erreichen. Auf ihm quert man das eingeschnittene Hagerntal, nach dem sich der Fußweg zu einem Fahrweg verbreitert. Auf ihm sind es nun noch etwas mehr als zwei Kilometer bequemen Abstiegs nach Holzgau, wobei das letzte Stück mit den ersten Kehren der Anstiegsroute identisch ist. |