Nördliches Höllhorn (2145m) und Kleiner Wilder (2307m) |

| Als Ausgangspunkt für die Umrundung und Besteigung von Nördlichem Höllhorn und Kleinem Wilden kommen Oberstdorf und Hinterhornbach in Betracht - zeitlich dürfte der Unterschied nicht sehr groß sein, wenn man von Oberstdorf bis zur Käseralp radelt. In diesem Fall stößt man bei der Wildenfeldhütte auf die hier von Hinterhornbach aus beschriebene Route, wobei die Runde um die beiden Gipfel in jedem Fall gleich ist. Neben den Anstiegen zum Nördlichen Höllhorn und zum Kleinen Wilden ist vom Hornbachjoch aus zusätzlich noch die Besteigung des Südlichen Höllhorns möglich - diese Route ist im Rahmen der "Tourenbilder" Zwischen Oberstdorf und Hinterhornbach beschrieben. |
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| Oberhalb von Hinterhornbach mit Blick auf die Hornbachkette (links Bretterkarspitze) (Zum Vergrößern auf die Originalgröße von 1024x768 auf das Bild klicken - es wird ein neues Fenster geöffnet) | ||
| Vom Parkplatz vor der Jochbachbrücke in Hinterhornbach ausgehend ist der erste Teil der Tour identisch mit dem Aufstieg zum Hornbachjoch und daher problemlos zu finden. Nach den ersten Kehren durch die schönen Heuwiesen im Bereich der obersten Häuser von Hinterhornbach verläuft der gut beschilderte Weg lange Zeit in der Nähe des Jochbachs, bis er bei der Überwindung des steilen Talschlusses nach rechts abweicht. Später wird das Gelände wieder etwas flacher und der Aufstiegshang ist rechts durch die Felsmauer begrenzt, mit der die Hochfläche südöstlich des Kleinen Wilden zum Jochbachtal hin abbricht. Den höchsten Punkt dieser Mauer bildet der Gipfel des Nördlichen Höllhorns. Da es wesentlich günstiger ist, das Hornbachjoch erst beim Rückweg zu überschreiten und beim Hinweg der Runde um die Gipfel die Wildenfeldscharte als Übergang über den Hauptkamm zu benutzen, muss nun zunächst diese Mauer durchstiegen werden, um dann von der erreichten Hochfläche aus zur Wildenfeldscharte gelangen zu können. In der meist kompakten Felsstufe gibt es mehrere rinnenartige Einschnitte, von denen einer die Überwindung der Stufe im zweiten Schwierigkeitsgrad ermöglicht. Dazu muss der Weg Richtung Hornbachjoch an der Stelle verlassen werden, an der das folgende Foto aufgenommen wurde: |
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| Der für den Aufstieg benutzte Einschnitt in der Felsstufe von der Kehre des Hornbachjochwegs aus gesehen, bei der dieser verlassen werden muss Weiteres Foto: Die Felsmauer mit dem richtigen Einschnitt in Bildmitte von weiter unten gesehen | ||
| Die tief eingeschnittene Rinne bricht im ihrem unteren Teil steil ab und wird daher erst etwa auf der Höhe der Stelle, an der der Weg verlassen werden muss, durch eine Querung erreicht. Wo die Gras- und Geröllhänge, die anfangs auf einer undeutlichen Trittspur gequert werden, an die Felsmauer stoßen, leitet eine erste kurze felsige Stelle zu einem kleinen grasigen Absatz (auf dem Bild oben fast genau in der Bildmitte), der die weitere Querung in die Rinne ermöglicht. Dabei ist allerdings noch eine nicht ganz einfache Stelle zu überwinden: Eine glatte und fast senkrechte Platte muss auf einer nur ziemlich schmalen Leiste gequert werden. Diese etwas abdrängende Passage ist zum Glück nur ganz kurz, so dass es möglich ist, das entfernte Ende der Platte als guten Griff zu benutzen (Fotos: Vor der Platte / Passage im Rückblick). Dahinter sind es nur noch wenige Meter in den hier gerölligen Grund der Rinne. Im weiteren Verlauf der Rinne sind an den kurzen felsigen Aufschwüngen zwei Stellen im Schwierigkeitsgrad II zu überwinden, wobei die abdrängende Stelle zuvor allerdings bereits ähnlich zu bewerten ist. Auf diesem Foto der gesamten Rinne sind die (im Schatten liegenden) Felsstufen in der Rinne zu sehen, die z.T. ein Ausweichen vom Grund der Rinne nach links auf etwas glattgewaschenen Fels notwendig machen. Vom Ende der Rinne ist es dann nicht mehr weit zu den grasigen Hängen, die zum Gipfelbereich des Nördlichen Höllhorns hinaufziehen. Weiter nördlich wird das Gelände unterhalb des Kleinen Wilden mehr geröllig, setzt sich aber bis unterhalb der Wildenfeldscharte in nur mäßiger Neigung fort. |
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| Nach dem Durchsteigen der Felsmauer: Grashänge bis zur Gipfelkrone des Nördlichen Höllhorns | ||
| Wer nicht auf das Nördliche Höllhorn will, kann sich gleich rechts halten und mehr auf die Wildenfeldscharte zusteuern. Ansonsten geht es nun immer auf die felsige Gipfelkrone des Nördlichen Höllhorns zu. Die Felsstufe unterhalb des Gipfels ist auf der rechten Seite von Geröllgelände unterbrochen, so dass der Anstieg zum Gipfel mit ein wenig Suche nach der einfachsten Möglichkeit ohne Kletterei möglich ist. Dennoch gibt es keinen Aufstieg unterhalb des ersten Schwierigkeitsgrads, da die Hochfläche selbst trotz ihrer Größe auf keiner Route ganz einfach zu erreichen ist - die leichteste Möglichkeit ist noch der im Folgenden in umgekehrter Richtung beschriebene Übergang über die Wildenfeldscharte (I). Der infachste Anstieg im Bereich der Gipfelkrone weicht erst der bereits auf dem obigen Bild sichtbaren Felsstufe nach rechts aus, um nach deren Ende in einer Links-rechts-Schleife auch noch die weiter oben gelegenen kleineren Felsstufen zu umgehen. Danach sind es nur noch wenige Meter zum kleinen Gipfelblock. |
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| Auf dem Nördlichen Höllhorn: Blick zum von dieser Seite nur schwierig zu erreichenden Kleinen Wilden und zum Hinteren Wilden | ||
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| Höfats über dem Käseralpkessel Weitere Bilder: Größere Ansicht der Höfatsgipfel / Blick zum Hochvogel | ||
| Für den Weiterweg zur Wildenfeldscharte geht es zunächst wieder kurz auf der Anstiegsroute zurück durch die Gipfelkrone, um dann das untere Ende der Ostwand des Kleinen Wilden anzusteuern. Dabei kann zuvor auch noch die Scharte zwischne Nördlichem Höllhorn und Kleinem Wilden betreten werden. Die Querung unter dem Kleinen Wilden bis in die Falllinie der Wildenfeldscharte verläuft mit etwas Auf und Ab meist über Geröllhänge und ist ohne jede Schwierigkeit. |
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| Rückblick zum Nördlichen Höllhorn mit der Seite des Gipfelanstiegs | ||
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| Blick nach oben zur deutlich eingeschnittenen Wildenfeldscharte | ||
| Am Ende der Ostwand des Kleinen Wilden zeigt der Blick hinauf in Richtung Wildenfeldscharte, dass der Anstieg dorthin nach den unteren Gras- und Geröllhängen etwas steiler wird und daher wieder etwas schwieriger ist. In diesem oberen Teil dürfte es am besten sein, nicht links am Rand der Felsen des Kleinen Wilden durch die von schrofigen Stellen unterbrochene Geröllrinne auf dem direktesten Weg zur Scharte aufzusteigen, sondern sich eher im rechten Teil, d.h. im Bereich der Felsen des Hinteren Wilden, zu halten. Hier ist der Aufstieg zunächst noch relativ bequem möglich. Man gelangt so schließlich zu einem Bandsystem, das nach rechts zur Hochfläche östlich des Großen Wilden führen würde und nach links das kurze Stück in die Falllinie der Wildenfeldscharte zurückleitet (teils I). Danach folgen ein paar Höhenmeter über steiles Geröll und zuletzt kleinsplittrige Schrofen bis zum Erreichen der Wildenfeldscharte - siehe dieses Foto, das bei der Querung auf dem Band aufgenommen wurde und im Vordergrund noch die schwierigste Stelle der Querung zeigt, sowie den Blick von der Scharte auf die Aufstiegsseite. Der Gipfel des Kleinen Wilden ist von der Scharte aus nicht weit entfernt, eine ca. zehn Meter hohe Felsstufe verhindert aber den direkten Anstieg über die Geröllabsätze westlich unter dem Nordgrat (Foto). Daher muss für die Besteigung des Kleinen Wilden nun zunächst ein nicht unwesentlicher Höhenverlust inkauf genommen werden. Von der Wildenfeldscharte zieht ein steiler Geröllhang zum Wildenfeldfeld hinunter. Links (in Abstiegsrichtung gesehen) ist er durch mal mehr und mal weniger hohe Felsstufen von den Geröllabsätzen in der Südwestflanke des Kleinen Wilden getrennt. Man erkennt aber bereits von der Scharte aus eine Möglichkeit, über wasserüberronnene Platten zum untersten Ende dieser Geröllabsätze (unterhalb befindet sich der steil abrrechende Westwandsockel des Kleinen Wilden) zu queren. |
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| Tiefblick von der Wildenfeldscharte zum Wildenfeld - für den Aufstieg zum Kleinen Wilden wird der Geröllhang unter der Scharte über die am tiefsten gelegenen im Bild sichtbaren Platten verlassen | ||
| Der Abstieg zu dieser Plattenzone ist wegen der nur dünnen Geröll- und Schotterauflage besonders im oberen Teil nicht besonders angenehm. Die obersten Meter kann man sich allerdings ersparen, indem man leicht fallend auf einem Gamswechsel auf den kleinen Rücken hinabquert, der die südliche Begrenzung des Hangs unterhalb der Scharte bildet und dann erst von mit dem direkten Abstieg über den Geröllhang beginnt. Besonders wichtig ist die richtige Routenwahl, wenn man vom Wildenfeld aus zur Wildenfeldscahrte aufsteigen möchte - in diesem Fall sollte unbedingt erst südlich des erwähnten Rückens über einen deutlich bequemeren Hang aufgestiegen werden, um dann die Scharte über den Gamswechsel zu erreichen. Da der Rücken weiter unten nicht mehr so einfach überquert werden kann, kommt diese Variante bei einer Kombination mit dem Anstieg zum Kleinen Wilden leider nicht in Betracht. Wer auf den Gipfel allerdings verzichten möchte, sollte nun den Abstieg zum Wildenfeld auf der anderen Seite des Rückens fortsetzen. |
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| Am Ende des Abstiegs von der Wildenfeldscharte: Querung über geröllbedeckte und nasse Platten in die Westflanke des Kleinen Wilden Weiteres Foto: Bei der Querung der Platten (Rückblick) | ||
| Hat man den Abstieg bis zum Beginn des Normalansteigs zum Kleinen Wilden geschafft, muss man gleich noch einmal aufpassen, da die folgende Querung je nach Nässe der mäßig geneigten Plattentafeln unangenehm sein kann. Beim größten Teil der Querung sind die Platten allerdings ausreichend mit Geröll bedeckt, um nicht zu glatt werden zu können, wobei das Geröll auf den Platten allerdings natürlich auch etwas Vorsicht erfordert. Dort wo Wasser über die Platten fließt, sind diese aber äußerst rutschig und daher kaum begehbar - das Geröll hilft in diesem Fall also eher bei der Querung der Platten. Nach dem Ende der Plattenzone weichen die oberhalb gelegenen steilen Felsen nach oben zurück und man erreicht nach wenigen weiteren Metern den großen Geröllabsatz in der Westflanke des Kleinen Wilden. Es ist insbesondere wegen des Blick auf die Höllhörner durchaus lohnend, diesen Absatz auch zu betreten bzw. ganz zu überqueren, bis er am gegenüberliegenden, teils grasigen Ende steil abbricht. Für den weiteren Anstieg zum Kleinen Wilden hält man sich aber am linken Rand des Absatzes. Hier führt am Rand der Felsen eine seichte Rinne mit etwas hellerem Geröll empor. Wo sie an die ersten Felsen der Steilstufe stößt, die den großen Geröllabsatz nach oben abschließt, zieht ein deutlicher Einschnitt nach links durch diese Stufe hinauf (hier nicht rechts halten), der den weiteren Anstieg ermöglicht. An dieser Stelle, wo sich die Rinne in gewisser Weise gabelt, endet auch das helle Geröll (Foto von der seichten Rinne mit dem Einschnitt in der Felsstufe in der Bildmitte). Die Durchsteigung der Felsstufe liegt im zweiten Schwierigkeitsgrad, ist aber nicht schwerer als der Anstieg durch die Felsmauer zu Beginn der Tour. Die ersten Meter sind im rechten Teil des Einschnitts in einem tief eingeschnittenen Spalt am leichtesten, dann folgt eine relativ kleingriffige Felsstelle (II), an der auch Haken stecken. Mich hat das etwas gewundert, da es sich um keine besonders schwierige oder gefährliche IIer-Stelle handelt und wohl nur diejenigen hier ein Seil dabei haben, die über eine der schwierigeren Routen zum Gipfel aufgestiegen sind und den Normalweg nur zum Abstieg bentuzen. Außerdem folgt kurz vor dem Gipfel noch ein sehr exponiertes Band, wo man viel eher Bedürfnis nach einer Sicherung haben könnte. |
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| Die schwierigste Kletterstelle beim Aufstieg zum Kleinen Wilden. | ||
| Anschließend wird es wieder leichter und der Einschnitt kann dann über Geröllschrofen (I) nach links hinaus verlassen werden (Foto: Rückblick auf den Durchstieg durch die Felsstufe). So gelangt man wieder in flacheres Gelände, das sich nach links oben bis zum oberen Nordgrat hinzieht. Alternativ ist es möglich, noch im Einschnitt zu bleiben und rechtshaltend über schwierigere Felsen (II) weiter anzusteigen. Dabei erreicht man den Westgrat direkt unterhalb des Gipfelaufbaus und erhält so einen weiteren interessanten Einblick in die Steilwände der Höllhörner. Von dort ist es dann möglich, unter dem Gipfel hindurch zu den Hängen unter dem Nordgrat zu queren. |
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| Rauheck über dem Eissee vom Westgrat aus gesehen | ||
| Bei beiden Varianten ist die kleine Einschartung im Nordgrat unterhalb des steilwandigen Gipfelaufbaus nun das nächste Ziel. Diese Stelle wird durch ein auffallendes spitzes Felstürmchen gekennzeichnet. Auf diesem Foto sind der Gipfelaufbau und der gesamte Weg zur Einschartung mit dem Felstürmchen gut zu sehen. Zu diesem Richtpunkt geht es schräg nach links oben erst fast nur über Geröll, dann auch über ganz leichte Schrofen (Foto) hinauf. Da der nahe Gipfel von der Scharte durch einen steilen Felsaufschwung getrennt ist, folgt nun noch die unangenehmste Passage des Aufstiegs: Der oberste Gipfelaufbau muss auf einem abschüssigen Band in der Ostseite gequert werden, wobei direkt unterhalb des Bands die Ostwand fast senkrecht bis zur beim Aufstieg zur Wildenfeldscharte gequerten Hochfläche abbricht (Fotos: Hinweg / Rückweg). Technisch schwierig ist das Band dabei nicht, Probleme kann also nur die große Ausgesetztheit bereiten. Das Band führt halb um den Gipfel herum, so dass der eigenartig geformte Gipfelblock schließlich von Süden her betreten wird. Insgesamt ist der Aufstieg zum Kleinen Wilden also etwas verwickelt, dafür aber umso abwechslungsreicher und lohnender. Ebenso lohnend ist die Aussicht vom Gipfel, wobei besonders die Nordwände des Großen Wilden und die benachbarten Grasberge beeindrucken. Sehr interessant ist auch ein Blick auf den Normalanstieg am Südlichen Höllhorn - die dabei zum Aufstieg genutzte Geröllabdachung sieht aus dieser Perspektive so steil und exponiert aus, dass man nicht glauben möchte, wie vergleichsweise einfach über sie der Gipfel zu erreichen ist. Nach der Besteigung des Kleinen Wilden und dem Blick auf die Wandabrrüche unterhalb der Geröllabdachung könnte einem also die Lust auf eine Tour auf das Südliche Höllhorn erst einmal vergangen sein... |
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| Großer Wilder und Hinterer Wilder | ||
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| Der Blick über den Kanzberg auf die Gipfel der Hornbachkette zwischen Zwölferspitze und Schöneckerscharte | ||
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| Die beiden Höllhörner, jeweils mit Blick auf die Seite des leichtesten Anstiegs | ||
| Beim Abstieg vom Gipfel bietet sich nach dem Abklettern durch die Felsstufe noch einmal, den großen Geröllabsatz der Westflanke bis zu seinem Abbrechen im Bereich der Südwestwände zu überqueren. Hier sind noch ein paar Fotos, die im Bereich des Geröllabsatzes entstanden sind: |
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| Nebelhorngebiet und Schneck über dem Wildenfeld | ||
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| Höllhörner, Hornbachjoch und Jochspitze | ||
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| Das Nördliche Höllhorn sieht von dieser Seite bereits wieder schwieriger zu erreichen aus als es ist - im Hintergrund die Noppenspitze | ||
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| Das dreigipflige Massiv von Großem und Hinterem Wilden mit seiner Westwand Weiteres Foto: Blick vom südlichen Ende des Geröllabsatzes über den Westgrat zum Gipfel des Kleinen Wilden | ||
| Nach dem Rückweg über die nassen Platten ist für die Rückkehr nach Hinterhornbach zunächst ein weiterer zwischenzeitlicher Höhenverlust unumgänglich, nämlich der endgültige Abstieg über den Geröllhang unterhalb der Wildenfeldscharte (der im unteren Teil nun angenehmer zu begehen ist) zum Wildenfeld, wo man schließlich auf den Höhenweg Prinz-Luitpold-Haus - Kemptner Hütte trifft. An der nahen Wildenfeldhütte besteht außerdem eine Abstiegsmöglichkeit ins Oytal und nach Oberstdorf. |
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| Blick über das Wildenfeld zu Himmelhorn, Schneck und Himmelecksattel | ||
| Dem Weg in Richtung Kemptner Hütte folgt man nun bis zur Weggabelung im großen Blockfeld unter der Südwestwand des Kleinen Wilden. Die obere Variante führt zum Hornbachjoch. Dabei verläuft der Weg erst ansteigend über Geröll- und Grashänge, um dann unterhalb des Südlichen Höllhorns einige erdige Erosionsrinnen zu queren. Die Passagen können bei Nässe, aber auch wenn sie nach dem Winter oder vorherigen starken Regenfällen noch nicht wieder hergerichtet wurden, sehr unangenehm und schwierig zu überqueren sein. Gegebenenfalls sollte man besser umkehren und nach Oberstdorf absteigen bzw. diese Möglichkeit bereits bei der Zeitplanung für die Tour berücksichtigen. Die folgenden beiden Fotos zeigen zwei der Passagen, allerdings im Zustand, wie sie unmittelbar nach einer Ausbesserung des Wegs aussehen: Foto 1 / Foto 2 |
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| Im Blockfeld unter der Südwestwand des Kleinen Wilden: Höllhörner über der Route zum Hornbachjoch | ||
| Die erdigen Pasagen befinden sich bereits knapp unterhalb des Hornbachjochs, das anschließend in wenigen Minuten erreicht ist. Gerade in diesem Abschnitt ergeben sich noch interessante Ausblicke auf die nahe Südwestwand des Kleinen Wilden, die zu den steilsten in den Allgäuer Alpen zählt. |
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| Am Hornbachjoch: Vorne links ein Teil der zu querenden Erosionsrinnen, darüber der Kleine Wilde mit der Südwestwand und dem Rand des Geröllabsatzes in der Westflanke | ||
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| Mit dem Übergang ins Jochbachtal öffnet sich wieder der Blick auf den Hochvogel | ||
| Der Abstieg vom Hornbachjoch Richtung Hinterhornbach ist wesentlich unproblematischer als die Oberstdorfer Seite. Nach den ersten Kehren nähert sich der Weg wieder der Felsmauer unter dem Nördlichen Höllhorn und damit der Stelle, wo er zu Beginn der Tour verlassen wurde. Der restliche Abstieg nach Hinterhornbach ist dann schon vom Morgen her bekannt. |
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| Im unteren Teil des Jochbachtals wandert man genau auf die höchsten Wände der Hornbachkette an Klimmspitze, Schwellenspitze und Wasserfallkarspitze zu | ||
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| Abendstimmung über der Schwellenspitze | ||