Beim Abstieg aus dem Großen Roßkar hatte ich weniger Glück als beim Aufstieg und habe die Pfadspur schon kurz nach ihrem Beginn, der mit Hilfe einiger Steinmänner ganz gut zu finden ist, wieder verloren. Die Latschen werden nach unten hin bald dichter, aber glücklicherweise gibt es viele Gassen dazwischen, und am Ende einer solchen Gasse war es immer möglich, durch nur einen oder zwei Büsche hindurch zu einer neuen grasigen Stelle zu gelangen. Daß ich anhand der Karte festgestellt hatte, zu weit rechts zu sein, nützte allerdings wenig, weil die Latschen meistens sowieso nur eine Abstiegsrichtung zuließen. Da der Pfad später aber nach rechts quert, wurde mein Abstieg dann bald doch wieder bequemer. An der auf dem Bild zu sehenden Stelle erreicht die Pfadspur gerade das Bachbett des Roßkarbachs, das nach oben hin etwas nach Osten abbiegt. Darüber sind noch die Gipfel der beiden Roßkarspitzen und ihr kaum eingescharteter Verbindungsgrat zu sehen.
Der nun noch folgende Schlußteil der Tour ist dann derjenige Abschnitt, der bei weitem am wenigsten Spaß macht... Bis zur Einmündung der Fahrstraße durchs Schwarzwassertal in den Forst- und Radweg entlang des Lechs sind es noch zwei Stunden, und für den restlichen Rückweg durchs Lechtal muß man auch noch Zeit einkalkulieren.
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