Wolekleskarspitze (2522m)

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Die Wolekleskarspitze erhebt sich nur vergleichsweise wenig über den Kammverlauf der Hornbachkette und zeigt such keinen auffallenden Gipfelaufbau. Ihre Bedeutung ergibt sich daher eher aus dem mächtigen Südostgrat, der vor allem an den Jungfrauspitzen steile Felspartien aufweist. Die Wolekleskarspitze selbst ist auf der südöstlichen Kammseite, besonders an der Südflanke, fast durchgängig geröllbedeckt. Nur ein einzelner Felsriegel kurz unter dem höchsten Punkt erschwert hier die Besteigung.
Der Gipfel ist durch einen zerrissenen Grat mit dem nur wenig niedrigeren südwestlichen Vorgipfel verbunden, der von Norden gesehen sogar als bedeutenderer Geländepunkt erscheint. Grund dafür ist der hohe, aus dem Bretterkar aufsteigende Grat, der am Vorgipfel auf die Kammhöhe trifft.

Gipfeldaten

 • Interessant besonders für: Bergsteiger
 • Charakter: Felsgipfel
 • Andere Namen / Schreibweisen: • Woleckleskarspitze
• Woleggleskarspitze
• Wolecklesspitze
 • Nachbargipfel: Gliegerkarspitze (im Nordosten)
Sattelkarspitze (im Südwesten)
Hintere Jungfrauspitze (im Südosten)
 • Vorgipfel: im Südwesten
 • Übersichtskarte: • Hornbachkette Ost
• Lage des Gipfels auf der Gesamtübersichtskarte
 • Platz in der Höhenrangliste der Allgäuer Alpen: 28

Anstiege & Tourenbeschreibungen

 •  Hintere Jungfrauspitze und Wolekleskarspitze (Aufstieg aus dem Wolekleskar über die Südflanke)
 •  Übergang von der Sattelkarspitze (II):
Unterhalb des Gipfelaufbaus der Sattelkarspitze stehen im Verbindungsgrat zur Wolekleskarspitze zwei zerrissene, auffällige Türme, auf die in Richtung Wolekleskarspitze eine deutlich sanftere Graterhebung folgt. Da sich eine Überkletterung des Grats sowohl im umittelbaren Gipfelbereich der Sattelkarspitze als auch bei den Türmen nicht empfiehlt, weicht man bis zum Geröllhang in der Ostflanke am Fuß der beiden Türme besser auf eine der bei der Sattelkarspitze beschriebenen Routen aus. Von der Geröllfläche aus ist die Grathöhe zwischen dem unteren Turm und der sanfteren Erhebung, die sich aus dieser Richtung mit plattigem Fels zeigt, über einfache Schrofen (I) gut erreichbar. Auf dem Grat geht es ohne Schwierigkeit über die kleine Erhebung in die nächste Einschartung. Der folgende Gratteil wird am bequemsten im Schuttgelände der Nordwestseite ab- und wieder aufsteigend umgangen. Der Grat kann so bei der tiefsten Scharte zwischen Sattelkarspitze und Wolekleskarspitze wieder erreicht werden.
Auch im Folgenden ist es bis zum Vorgipfel der Wolekleskarspitze am leichtesten, auf der Nordwestseite des Grats zu bleiben. Hier befinden sich über längere Strecken ausgedehnte Geröllflächen, im oberen Gratteil z.T. schmalere Bänder. Bis zum Vorgipfel liegt die Schwierigkeit auf der leichtesten Route maximal bei I.
Der Übergang zum Hauptgipfel ist etwas anspruchsvoller (II). Wenige Schritte nach dem Vorgipfel folgt ein schmales Gratstück, wobei die Gratkante selbst aus lockeren Felsen besteht. Es kann überklettert werden, besser ist aber wohl die Umgehung in der steilen Nordwestflanke über schrofendurchsetztes Geröll. Anschließend sind der Grat bzw. seine Nordwestseite wieder angenehmer begehbar. Den steilen Felsen nach der letzten Einschartung vor dem Hauptgipfel weicht man am besten links auf einem schmalen Band oder zunächst auf das Geröll der Nordwestseite absteigend aus.
Fotos von der beschriebenen Tour:
Aufstieg über plattigen Fels von der Geröllfläche unter den beiden zerrissenen Türmen zum Verbindungsgrat von Sattelkarspitze und Wolekleskarspitze Aufstieg über plattigen Fels von der Geröllfläche unter den beiden zerrissenen Türmen zum Verbindungsgrat von Sattelkarspitze und Wolekleskarspitze
Rückblick vom Grat auf diese Passage Rückblick vom Grat auf diese Passage
In der Einschartung unter den steilen, dunklen Felsen des Gratturms wurde der Grat erreicht; der erste Abschnitt auf dem Grat verläuft ohne Schwierigkeiten auf eine kleine Zwischenerhebung In der Einschartung unter den steilen, dunklen Felsen des Gratturms wurde der Grat erreicht; der erste Abschnitt auf dem Grat verläuft ohne Schwierigkeiten auf eine kleine Zwischenerhebung
Der gesamte Aufschwung des Gratturms unter dem Gipfelaufbau der Sattelkarspitze Der gesamte Aufschwung des Gratturms unter dem Gipfelaufbau der Sattelkarspitze
Der weitere Gratverlauf Richtung Wolekleskarpitze ab der Zwischenerhebung: Die linke Gratflanke ist durch Gerölleinlagerungen gut gangbar Der weitere Gratverlauf Richtung Wolekleskarpitze ab der Zwischenerhebung: Die linke Gratflanke ist durch Gerölleinlagerungen gut gangbar
Der weitere Gratverlauf Richtung Wolekleskarpitze ab der Zwischenerhebung: Die linke Gratflanke ist durch Gerölleinlagerungen gut gangbar Der weitere Gratverlauf Richtung Wolekleskarpitze ab der Zwischenerhebung: Die linke Gratflanke ist durch Gerölleinlagerungen gut gangbar
Rückblick auf die Sattelkarspitze und den ersten Teil des Gratübergangs, der sich meist über die im Bild rechts des Grats zu sehenden Geröllflächen vollzieht Rückblick auf die Sattelkarspitze und den ersten Teil des Gratübergangs, der sich meist über die im Bild rechts des Grats zu sehenden Geröllflächen vollzieht
Auch im weiteren Verlauf zum Vorgipfel der Wolekleskarspitze ermöglicht das Gelände auf der Nordwestseite einen vergleichsweise unproblematischen Aufstieg Auch im weiteren Verlauf zum Vorgipfel der Wolekleskarspitze ermöglicht das Gelände auf der Nordwestseite einen vergleichsweise unproblematischen Aufstieg
Kurz vor dem Vorgipfel: Blick auf den Verbindungsgrat zum Hauptgipfel der Wolekleskarspitze Kurz vor dem Vorgipfel: Blick auf den Verbindungsgrat zum Hauptgipfel der Wolekleskarspitze
Über Gliegerkar und Wolekleskar hinweg bietet sich ein guter Überblick über die Lechtaler Alpen bei Gramais Über Gliegerkar und Wolekleskar hinweg bietet sich ein guter Überblick über die Lechtaler Alpen bei Gramais; vorne der Grat mit den Jungfrauspitzen
Vom Vorgipfel aus gesehen liegt der Hauptgipfel genau vor der Bretterspitze - der Übergang dorthin ist der schwierigste Teil der Route Vom Vorgipfel aus gesehen liegt der Hauptgipfel genau vor der Bretterspitze - der Übergang dorthin ist der schwierigste Teil der Route
Hochvogel über dem Hornbachtal, vorne die Schießmauer Hochvogel über dem Hornbachtal, vorne die Schießmauer
Über dem Bretterkar (rechts unten) erheben sich Sattelkarspitze und Noppenspitze; im weiteren Verlauf der Hornbachkette folgt dann die Kreuzkarspitze Über dem Bretterkar (rechts unten) erheben sich Sattelkarspitze und Noppenspitze; im weiteren Verlauf der Hornbachkette folgt dann die Kreuzkarspitze
Rückblick auf den Vorgipfel und das direkt darunter befindliche labile Gratstück Rückblick auf den Vorgipfel und das direkt darunter befindliche labile Gratstück
Weiterer Übergang zum Hauptgipfel Weiterer Übergang zum Hauptgipfel
Auf der Wolekleskarspitze: Blick zur benachbarten Gliegerkarspitze Auf der Wolekleskarspitze: Blick zur benachbarten Gliegerkarspitze
Bretterspitze und links dahinter Urbeleskarspitze Bretterspitze und links dahinter Urbeleskarspitze
Rückblick auf den Aufstiegsgrat über den Vorgipfel bis zur Sattelkarspitze ganz links, darüber der Westteil der Hornbachkette Rückblick auf den Aufstiegsgrat über den Vorgipfel bis zur Sattelkarspitze ganz links, darüber der Westteil der Hornbachkette
Nochmals der Vorgipfel mit dem schwierigsten Stück des Gratübergangs Nochmals der Vorgipfel mit dem schwierigsten Stück des Gratübergangs
Gliegerkarspitze mit der Schießmauer, darüber Hochvogel und Fuchsensattel Gliegerkarspitze mit der Schießmauer, darüber Hochvogel und Fuchsensattel

Fotos


Wolekleskarspitze mit der Südflanke, aufgenommen vom Häselgehrberg Wolekleskarspitze mit der Südflanke, aufgenommen vom Häselgehrberg
Wolekleskarspitze, Sattelkarspitze und Noppenspitze von Nordwesten Wolekleskarspitze, Sattelkarspitze und Noppenspitze von Nordwesten
Wolekleskarspitze über dem Wolekleskar Wolekleskarspitze über dem Wolekleskar
Urbeleskarspitze, Bretterspitze, Gliegerkarspitze und Wolekleskarspitze von Nordwesten Urbeleskarspitze, Bretterspitze, Gliegerkarspitze und Wolekleskarspitze von Nordwesten
Weitere Fotos zu diesem Gipfel gibt es möglicherweise noch auf der alten Fotoseite für die gesamte Hornbachkette. Die Bilder auf dieser Seite werden nicht mehr auf die Fotoseiten der einzelnen Gipfel einsortiert, da sie keine Digital-Qualität haben. Einige könnten aber trotzdem interessant sein. Am schnellsten findet man die passenden Fotos auf der nicht geordneten Seite mit der Suchfunktion des Browsers.
Fotos von den Nachbargipfeln: Gliegerkarspitze  /  Sattelkarspitze  /  Hintere Jungfrauspitze


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