| Steinkarspitze (2067m) |
Zwischen den höheren und wesentlich charakteristischer geformten Nachbargipfeln von Lachenspitze und Roter Spitze wirkt die Steinkarspitze fast nur wie ein unbedeutender Hügel. Immerhin bildet sie aber den wichtigen Geländepunkt, der zum einen die Vilsalpseegruppe im Westen vor dem Kastenjoch abschließt und wo zum anderen der Grat von Roter Spitze und Geierköpfle vom Hauptgrat der Vilsalpsee-Umrahmung abzweigt. Als leicht und schnell erreichbarer Gipfel in unmittelbarer Nähe der Landsberger Hütte wird die Steinkarspitze dennoch häufig bestiegen. Für Hüttenbesucher lohnt sich der Aufstieg besonders deshalb, weil mit dem Erreichen der Grathöhe der Umrahmung des Schwarzwassertals der Blick auf dessen gesamte Gipfelumrahmung, insbesondere auch den Hochvogel, frei wird. |
| Gipfeldaten |
| | Interessant besonders für: | Bergwanderer |
| | Charakter: | begrünter Schrofengipfel |
| | Andere Namen / Schreibweisen: |
Steinkarspitz Steinkarlspitze |
| | Nachbargipfel: |
Lachenspitze (im Osten gegenüber von der Steinkarscharte) Rote Spitze (im Nordwesten gegenüber vom Westlichen Lachenjoch) Kalbleggspitze (im Südwesten gegenüber vom Kastenjoch) |
| | Vorgipfel: | im Südwesten (2015m) bei der Abzweigung des langen Tannegg-Rückens vom Hauptgrat |
| | Übersichtskarte: |
Vilsalpseegruppe Lage des Gipfels auf der Gesamtübersichtskarte |
| | Platz in der Höhenrangliste der Allgäuer Alpen: | 165 |
| Anstiege & Tourenbeschreibungen |
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Vom Westlichen Kastenjoch aus: Über das Joch führt der Saalfelder Weg, der die Landsberger Hütte mit dem Schreckseegebiet und dem Jubiläumsweg verbindet. Der Weg zur Steinkarspitze führt vom Joch aus zunächst über den Gratrücken, bis dieser etwa 15 Höhenmeter unter dem Gipfel felsig wird. Auf dieser Höhe quert der Aufstieg den Gipfelaufbau im Westen durch etwas steileres, gerölliges Gelände, was durch den gut angelegten Weg allerdings keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Nach der Querung ist dann in einer Minute der Gipfelpunkt erreicht. Ein Anstieg über den gesamten Grat wäre oberhalb der Stelle, wo der Weg in die Westflanke quert, durchgehend felsig, teilweise sehr schmal und zusätzlich durch kurze Steilaufschwünge erschwert. Wenn man von der Landsberger Hütte kommt und die Tour auf dem Saalfelder Weg fortsetzen will, muß man nicht wieder zum Westlichen Lachenjoch absteigen, sondern kann den Höhenweg, der gesamte Westflanke des Gipfels quert, auch zeitsparender am Ende dieser Querung wieder erreichen. Dazu steigt man vom Gipfel aus auf dem Rücken nach Südwesten ab, zuerst auf einem Pfad, dann eine kürzere Strecke weglos zum deutlich sichtbaren Saalfelder Weg. Sofern man den Rücken an der richtigen Stelle (nicht zu früh) verläßt, ist der Abstieg trotz des fehlenden durchgehenden Wegs problemlos, weil diese kurze Passage dann nur über flache Grashänge mit ein paar Latschen verläuft. |
| Fotos |
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