| Schartenkopf (1978m) |
Der Schartenkopf liegt am nördlichen Ende des Schafalpenkamms, bevor dieser endgültig ins Stillachtal absinkt. Bereits der Schartenkopf erreicht bei weitem nicht mehr die Höhe der übrigen Schafalpengipfel. Trotz der Lage unmittelbar über den vielbesuchten Gebieten der Birgsau und des Warmatsgunds ist es am Schartenkopf ziemlich ruhig geblieben. Die Wanderwege des Gebiets führen um mehr als 500 Höhenmeter unterhalb des Gipfelaufbaus vorbei und der Schrofen- und Latschengipfel sieht vom Tal her auch nicht besonders attraktiv aus. Noch dazu ist der Schartenkopf in einigen Karten gar nicht oder zu weit nördlich eingezeichnet. Gipfelcharakter hat aber unzweifelhaft nur die 1978m hohe Erhebung, die direkt nördlich auf die Griesgundscharte folgt. Nur so ist auch der Name "Schartenkopf" sinnvoll. |
| Gipfeldaten |
| | Interessant besonders für: | Bergsteiger |
| | Charakter: | begrünter Schrofengipfel |
| | Nachbargipfel: | Griesgundkopf (im Süden gegenüber von der Griesgundscharte) |
| | Übersichtskarte: |
Schafalpen Nord Lage des Gipfels auf der Gesamtübersichtskarte |
| | Platz in der Höhenrangliste der Allgäuer Alpen: | 203 |
| Anstiege & Tourenbeschreibungen |
| | Schartenkopf und Saubuckelkopf (aus dem Birkartsgündle über die Südwestflanke) |
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Kurzzusammenfassung dieser Tourenbeschreibung: Über den Fußweg oder die Fahrstraße zur verfallenen Wankalpe (ca. 1400m) im Warmatsgundtal und weiter bis kurz unter die Kühgundalp in ca. 1700m Höhe. Von hier erst kurz nach Osten, dann nach Norden auf einer meist deutlichen Pfadspur immer auf gleicher Höhe zum Beginn des Birkartsgündles. Hier über einen Grashang so weit hinauf, bis der Latschenbestand auf der linken Seite endet, und quer durch die Hänge des Griesgundkopfs nach Nordosten bis unter den Schartenkopf. Über die etwas steilere Grasflanke aus südwestlicher Richtung direkt auf den Gipfel zu, kurz unter ihm nach links zum Nordwestgrat und auf diesem zum höchsten Punkt. Bei drohendem Nebel sollte man diese Tour wegen der dann schwierigen Orientierung im Birkartsgündle lieber nicht angehen. Ansonsten gibt es keine nennenswerten Schwierigkeiten; für den langen weglosen Abschnitt größtenteils über Grashänge, die beim Aufstieg über die Grasflanke kurz unter dem Gipfel auch relativ steil sind, sowie auch bei der Begehung der Pfadspur ins Birkartsgündle ist an einigen Stellen aber etwas Erfahrung wichtig. |
| Fotos |
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