| Rote Spitze (2130m) |
Die Rote Spitze ist vielleicht der interessanteste Gipfel der Berge rund um den Vilsalpsee: Von Norden und Westen her zeigt sie sich als typischer Allgäuer Steilgrasgipfel mit mehreren Felsabbrüchen, von Südwesten dagegen als isoliert aufragende und eigenartig schräge Spitze. Ein dennoch leichter Aufstieg, der noch dazu von der Landsberger Hütte und vom Saalfelder Weg aus mit wenig Zeitaufwand möglich ist, wird durch die weniger steilen Geländeverhältnisse auf der Südostseite ermöglicht. In jedem Fall gehört der Berg zu denjenigen Gipfeln, die aus verschiedenen Richtungen betrachtet völlig verändert erscheinen. Auch die Lage der Roten Spitze ist eine besondere, weil sie dem Kammverlauf vorgelagert ist und sich dadurch mitten in der Runde der Gipfelumrahmungen von Alpl- und Traualpsee erhebt. |
| Gipfeldaten |
| | Interessant besonders für: | Bergwanderer, Bergsteiger |
| | Charakter: | Grasgipfel mit Felsabbrüchen |
| | Andere Namen / Schreibweisen: |
Rote-Spitze Rothe Spitze Rotespitze Rotspitze Rothespitze |
| | Nachbargipfel: |
Steinkarspitze (im Südosten gegenüber vom Westlichen Lachenjoch) Geierköpfle (im Norden) |
| | Übersichtskarte: |
Vilsalpseegruppe Lage des Gipfels auf der Gesamtübersichtskarte |
| | Platz in der Höhenrangliste der Allgäuer Alpen: | 143 |
| Anstiege & Tourenbeschreibungen |
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Über den Südostrücken: Anfangspunkt des Südostrückens ist das Westliche Lachenjoch, die Einsattelung zwischen Roter Spitze und Steinkarspitze. Das Joch ist von der Landsberger Hütte aus auf dem Saalfelder Weg schnell zu erreichen. Ein Pfad führt immer auf dem grasigen Rücken ohne jede Schwierigkeit zum Gipfel, der sich aufgrund seiner isolierten Lage in einem Seitengrat des Kammverlaufs der Vilsalpseegruppe durch eine besonders gute Aussicht auf die anderen Gipfel der Vilsalpsee-Umrahmung auszeichnet. |
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Über die Südosthänge und den oberen Ostgrat: Wenn man den Weg von der Landsberger Hütte zum Westlichen Lachenjoch kurz vor einer unterhalb vom Weg befindlichen Ansammlung von großen Felsblöcken verläßt, kann man über die Südostflanke zum Mittelteil des Ostgrats aufsteigen. Dazu benutzt man den hier beginnenden Hangabschnitt, in dem die Flanke am wenigsten steil und das Gras an keiner Stelle durchgängig von Felsen durchsetzt ist. Das Grasgelände ist hier mittelsteil, so daß eine Zuhilfenahme der Hände noch nicht nötig ist, sich der weglose Anstieg allerdings relativ anstrengend gestaltet. Man erreicht so den Ostgrat am Beginn seiner zweiten, flacheren Hälfte, also oberhalb der felsigen und steilen Stellen des Gratverlaufs. Der Grat steigt dann nur ganz allmählich weiter an zum Gipfelbereich, wo er sich wenige Meter vor dem Gipfel für ein kurzes Stück stark verengt. Diese Passage stellt aber ebenfalls kein großes Problem dar, auch weil knapp links von der Grathöhe deutliche Tritte zur Verfügung stehen. Der Anstieg liegt insgesamt also noch unter dem ersten Schwierigkeitsgrad. |
| Fotos |
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