| Roßgundkopf (2140m) |
| Gipfeldaten |
| | Interessant besonders für: | Bergsteiger |
| | Charakter: | Felsgipfel |
| | Andere Namen / Schreibweisen: |
Rossgundkopf Roßgrundkopf |
| | Nachbargipfel: |
Saubuckelkopf (im Südwesten gegenüber von der Roßgundscharte) Alpgundkopf (im Nordosten gegenüber von der Alpgundscharte) |
| | Vorgipfel: | im Nordostgrat und im Südostgrat (2066m) |
| | Übersichtskarte: |
Schafalpen Nord Lage des Gipfels auf der Gesamtübersichtskarte |
| | Platz in der Höhenrangliste der Allgäuer Alpen: | 139 |
| Anstiege & Tourenbeschreibungen |
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Anstieg aus der zwischen Alpgundkopf und Roßgundkopf gelegenen Alpgundscharte: Für die Aufstiegsmöglichkeiten zur Alpgundscharte siehe beim Alpgundkopf. Von der Scharte aus zieht der Nordostgrat über einen Vorgipfel zum Roßgundkopf. Da sich der Grat nicht als Aufstieg anbietet, zunächst auf gleicher Höhe wie die Scharte bleibend, später etwas ansteigend durch die Ostflanke und schließlich in die oberste Einschartung des Südostgrats hinauf. Dabei erleichtern Gemsenpfade die Querung der Grashänge, die teilweise von Geröll unterbrochen werden. Von der Einschartung des Südostgrats erst kurz über leichte Schrofen (I), dann über Gras am Grat hinauf. Den Felsen direkt unter dem Gipfel weicht man nach rechts auf Gras- und Schottergelände aus. Ein direkter Anstieg zum Gipfel vor Ende der Querung zum Südostgrat ist schwieriger, da die Grasflanke hier steiler ist und einen Schuttbelag aufweist. Auch auf der beschriebenen Route erfordert der Anstieg aber Trittsicherheit. |
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Abstieg ins Roßgund: Der Gipfel fällt ins Roßgund mit Steilschrofen ab. Ein leichterer Abstieg ins Roßgund ist aber möglich, indem man nach linksseitiger Umgehung der Gipfelfelsen dem Südostgrat abwärts folgt bis zur vorletzten Einschartung vor den beiden bedeutenderen felsigen Erhebungen des Grats. Behält man dabei die Grathöhe weitgehend bei, liegt die Schwierigkeit an einigen Stellen bei II, es ist aber auch eine Umgehung der schwierigeren Passagen auf der in Abstiegsrichtung linken Gratseite möglich. Im Anschluss an die erwähnte vorletzte Einschartung würde der Grat erstmals wieder über ein längeres Stück ansteigen, in der Einschartung verlässt man den Südostgrat aber in Richtung Roßgund. Am besten steigt man, sich scharf nach rechts wendend, direkt am Rand der Gratfelsen über das steile Schottergelände unterhalb des Grats schräg ab, um das obere Ende eines Grashangs zu erreichen, der bis ins Roßgund hinunter führt (zum oberen Ende des Grashangs gelangt man alternativ auch aus der drittletzten, auf der Roßgundseite von einem hellen Geröllhang erodierten Scharte des Südostgrats vor den Felserhebungen, und zwar durch Abstieg über diesen Hang und Abklettern einer ca. zwei Meter hohen Felsstufe). Über den Grashang - im oberen Teil mit Schotterauflage - hinab und nun entweder ganz ins Roßgund absteigend zum Taufersbergsteig oder quer durch den Hang über dem Gundboden zur weiten Roßgundscharte, deren südwestlicher Bereich vom Verbindungsweg Kühgundalp - Saubuckelkar gequert wird. Für den Abstieg (technisch je nach Routenwahl I oder II) ist Trittsicherheit wichtig und die Verwendung von Teleskopstöcken im schottrigen Gelände empfehlenswert. |
| Fotos |
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