Die Kackenköpfe, die auch "Ghagenköpfe" oder "Khagenköpfe" genannt werden, besitzen drei ausgeprägtere Gipfel, von denen der am weitesten östlich gelegene mit 1560m am höchsten ist. Der mittlere Gipfel folgt mit 1558m knapp dahinter, der westliche Gipfel erreicht dagegen nur eine Höhe von 1540m. Die Kackenköpfe bilden den nördlichsten und niedrigsten der parallel verlaufenden Kämme im Gottesackergebiet. Wie alle diese Bergzüge weisen die Kackenköpfe nach Norden hin steile Wandabbrüche auf, während die Südseiten einfachere Aufstiegsmöglichkeiten zu den Gipfeln bieten. Erleichtert wird der Anstieg hier zusätzlich durch eine Forststraße, die an der Osterbergalpe vorbei quer durch die Südhänge der Kackenköpfe verläuft. Von dort aus sind es nur noch etwa 250 Höhenmeter zu den einzelnen Gipfeln.
Trotz der Nähe zu Oberstdorf sind die bis zu den Gipfeln bewaldeten Kackenköpfe keine bekannten und häufig besuchten Ziele. Dies mag vor allem daran liegen, dass sie nicht durch Wanderwege erschlossen sind und es so zumindest im Sommer fast unmöglich ist, einen Aufstieg durch die Südflanke zu finden, der nicht durch eines der zahlreichen Brennessel- und Himbeerstrauchfelder führt. Andererseits ist eine Besteigung der Kackenköpfe aufgrund der geringen Höhe eine interessante Tourenmöglichkeit, wenn größere Unternehmungen nicht möglich sind - z.B. bei Schnee in den höheren Lagen oder bei schlechterem Wetter.