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Rund um die Marchspitze mit Gipfelbesteigung von der Spiehlerscharte (I):
Aufstieg zur Spiehlerscharte: Von Elbigenalp durch das Bernhardstal bis zum Abzweig Richtung Birgerkar kurz vor dem Talschluss. Über diesen seltener begangenen, teils steilen Weg zur Karschwelle des Birgerkars und - eine Abzweigung nach rechts ignorierend - in gleicher Richtung auf die Hermannskarspitze zu weiter bis zum Erreichen des quer verlaufenden Enzensperger Wegs. Nun auf dem Höhenweg nach links in eine Einschartung südlich des Hermannskarturms und unter den Westwänden von Hermannskarturm und Hermannskarspitze sowie unterhalb der Marchspitze vorbei bis zur Falllinie der Spiehlerscharte zwischen Marchspitze und Faulewandspitzen. Etwas mühsam über Geröll und ein paar Schrofen (oben am besten rechts halten) in die Scharte hinauf.
Gipfelanstieg von der Spiehlerscharte über Nordwestflanke und Westgrat: Links der Felsen des Westgrats über Geröll ein gutes Stück aufwärts (Pfadspuren) und wenige Meter vor dem Ende des Geröllhangs nach links auf einer kleinen gerölligen Rampe durch eine ganz kurze schrofige Zone. Bei Vereisung können hier evtl. Schwierigkeiten auftreten. Anschließend nur noch wenige Meter im Geröll leicht linkshaltend aufwärts, dann nicht weiter auf der nun zunächst leicht fallenden Trittspur unterhalb einer Felsstufe nach links in die Geröllbänder der Nordwestflanke queren, sondern mit dem Aufstieg zum Mittelteil des Westgrats beginnen. Ein Steinmann in den Schrofen oberhalb der Geröllfläche zeigt eine mögliche Aufstiegsroute durch den untersten Schrofengürtel an (je nach Routenwahl I oder II). Nach einigen Metern Aufstieg durch die Schrofen wird das Gelände übersichtlicher und der weitere Anstieg durch eine größtenteils geröllgefüllte, links von steilen Felsen begrenzte Rinne (max. I) wird offensichtlich. Wenige Meter unter der Grathöhe wird das Gelände steilfelsig und schwieriger. Hier am einfachsten unter dem Felsansatz wenige Schritte nach rechts zur rechten Begrenzung der Rinne. Es öffnet sich der Blick auf eines der "Kartenblätter" des Westgrats, einen schlanken Gratturm. Zwischen diesem und der Stelle, wo die Verlängerungslinie der Rinne die Grathöhe erreichen würde, befindet sich oberhalb des aktuellen Standpunkts ein weiterer felsiger Gratkopf. Durch dessen steile Gipfelfelsen verläuft eine schräg nach links ansteigende schmale Zone mit einfacher zu durchkletterndem Fels (I). So wird der Westgrat knapp östlich des höchsten Punkts des Gratkopfs erreicht. In ähnlicher Kletterei auf und direkt rechts neben dem Grat kurz abwärts zur Einschartung oberhalb der großen Rinne. Ab hier folgt die Route stets dem Grat, wobei oft die Wahl besteht, diesen direkt beizubehalten (mehr felsige Kletterstellen) oder knapp links unter der Grathöhe zu bleiben (mehr Geröll). Auf der leichtesten möglichen Route liegt der gesamte Anstieg von der Spiehlerscharte aus nicht über I.
Abstieg: Auf der gleichen Route zurück zur Spiehlerscharte und von hier über Geröll nach Norden hinab (weniger steil und bequemer als der südseitige Hang, aber in der Regel zumindest teilweise schneebedeckt und daher bei Vereisung zu vermeiden). Nach Erreichen des quer verlaufenden Höhenwegs Märzlesattel - Hermann-von-Barth-Hütte auf diesem nach rechts unter der Nordflanke der Marchspitze hindurch und in einem ausholenden Bogen in die Marchscharte mit Blick auf die Ostseite der Marchspitze. Auf der anderen Seite kurz in steilem Gelände hinab, dann unter den Flanken der Ilfenspitzen hindurch in einem weiten Bogen durch das Birgerkar. Um den Südausläufer der Ilfenspitzen herum und anschließend im Wolfebnerkar noch etwas abwärts zur Hermann-von-Barth-Hütte. Von dort auf dem üblichen Hüttenweg zurück nach Elbigenalp.
Fotos von der beschriebenen Tour:
| Aufstieg ins Birgerkar auf Hermannskarturm und -spitze zu |
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Im Aufstiegshang zur Spiehlerscharte |
| Großer Krottenkopf und Hermannskarsee beim Aufstieg zur Spiehlerscharte, rechts von der Hermannskarscharte die Hornbachspitze |
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Unterer Teil des Geröllhangs über der Spiehlerscharte vor dem Gipfelaufbau der Marchspitze, rechts die Felsen des unteren Westgrats |
| Ende des Geröllhangs über der Spiehlerscharte, unten links die kurze geröllige Rampe durch die Schrofenzone. Bei mehr Schnee (das Foto stammt von Ende August) kann diese Stelle im Fall von Vereisung schwieriger werden. |
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Etwa hier sollte der Aufstieg durch die Schrofen in Richtung auf die zum Westgrat führende Rinne begonnen werden. Die Rinne ist durch den von rechts oben herabkommenden Felsgrat verdeckt und würde ansonsten schräg nach rechts oben durch das Bild verlaufen. |
| Aufstieg zum Westgrat in der geröllgefüllten Rinne |
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Der leichter zu durchkletternde Bereich in den Felsen des Gratkopfs, an dem der Westgrat erreicht wird |
| Blick auf eines der "Kartenblätter" und den Großen Krottenkopf |
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Rückblick auf den kurzen Abstieg aus den Gipfelfelsen des felsigen Gratkopfs in die Scharte oberhalb der Rinne |
| Weiterer Aufstieg über den Westgrat |
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Aussicht am Gipfel: Gratverlauf über Faulewandspitzen und Hornbachspitze zu Öfner- und Krottenspitze / Blick über die Hornbachkette nach Osten / Hermannskarspitze |
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| Rückblick zur Spiehlerscharte beim Abstieg zum Höhenweg - vom Weg aus sind die Scharte links der markanten Graterhebung und der obere Teil des Geröllaufstiegs dorthin noch nicht zu sehen |
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| March-Hochfläche unter dem Märzlesattel |
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In der Marchscharte, hinten die Hermannskarspitze |
| Marchspitze vom Bereich der Marchscharte aus gesehen |
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| Ilfenspitzen über dem Birgerkar |
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Blick über das Birgerkar in die Lechtaler Alpen |
| Hermannskarturm und Hermannskarspitze über dem Birgerkar |
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| Wolfebnerspitzen bzw. Plattenspitzen beim Erreichen des Wolfebnerkars |
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Einzeichnung des ungefähren Routenverlaufs beim Aufstieg zur Marchspitze ab dem Geröllhang oberhalb der Spiehlerscharte (Foto aufgenommen auf der Östlichen Faulewandspitze) |
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