| Güntlispitze (2092m) |
Der höchste Berg in der Umrahmung des Derratals ist nicht nur aus diesem, sondern auch aus dem Tal der Bregenzer Ache (Schoppernau / Hopfreben) schnell und ohne Schwierigkeit zu erreichen. Es handelt sich um einen der für die Baader Bergumrahmung typischen Grasberge, allerdings fehlen hier die scharfen Grate. Von Nordosten (Derrajoch) und Westen (Häfnerjoch) her führen häufig begangene Wege auf den Gipfel, einzig über die Gratfortsetzung über die Hintere Üntschenspitze in Richtung Üntschenpaß verläuft nur eine Trittspur. Der höchste Punkt liegt nicht genau beim Zusammentreffen der drei Gipfelgrate, sondern ist ein kleines Stück nach Nordosten zum Derrajoch hin vorgelagert. |
| Gipfeldaten |
| | Interessant besonders für: | Bergwanderer |
| | Charakter: | Grasgipfel |
| | Andere Namen / Schreibweisen: |
Güntlespitze Güntlispitz Gündlespitze |
| | Nachbargipfel: |
Üntscheller (im Westen gegenüber vom Häfnerjoch) Hintere Üntschenspitze (im Südosten gegenüber vom Südlichen Derrenjoch) Hochstarzel (im Nordosten gegenüber vom (Nördlichen) Derrenjoch (Derrajoch)) |
| | Vorgipfel: | im Südwesten bei der Abzweigung des Üntscheller-Grats vom Hauptgrat; außerdem beginnt in der Nordostflanke genau bei der Derraalpe ein fast waagerechter, spornartiger Grat (höchster Punkt ca. 1840m), der das Derratal in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufspaltet; er stellt ein kleineres Gegenstück zu den benachbarten Seitengraten mit der Unspitze und dem Wannenberg dar |
| | Übersichtskarte: |
Walsertaler Berge Süd (Baader Bergumrahmung) Lage des Gipfels auf der Gesamtübersichtskarte |
| | Platz in der Höhenrangliste der Allgäuer Alpen: | 154 |
| Anstiege & Tourenbeschreibungen |
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Aufstieg von Baad durchs Derratal: Der Aufstieg ist durchgehend beschildert und bereitet keine Schwierigkeiten. Der Weg ins Derratal beginnt etwa in der Ortsmitte von Baad und führt nach der Überquerung des Turabachs stetig ansteigend südlich unter der Unspitze hindurch. Dabei werden erst die Spitalalpen passiert, dann quert der Weg den Talschluß bis zur Derraalp. Über Weideflächen ist nach einem weiteren kurzen Anstieg das Derrajoch erreicht, wo der Gipfelanstieg zur Güntlispitze beginnt (ins Joch gelangt man z.B. auch von Schoppernau aus durchs Schrecksbachtal oder nach der Hochstarzelüberschreitung vom Starzeljoch her). Der Anstieg ist im oberen Teil deutlich markiert, kann aber etwas rutschig sein, weil er durchgehend über Grasböden führt. Da das Gelände bis kurz vor dem Gipfel noch nicht besonders steil ist, wird es bis in relativ große Höhe als Weide genutzt. Der Aufstieg hält sich dabei immer in der Nordwestflanke, also östlich vom Grat. Erst kurz vor dem Gipfel fällt das Gelände seitlich vom Weg einmal etwas steiler ab (was wegen des guten Wegs kein Problem ist), ansonsten ist der gesamte Aufstieg praktisch gefahrlos begehbar. Über einen vom Gipfel nach Osten abzweigenden, ganz kurzen Seitengrat wird schließlich der höchste Punkt erreicht. |
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Weitere Möglichkeiten: Aufstieg vom Häfnerjoch über den Westrücken des Vorgipfels (sehr leicht, siehe dazu auch die Tourenbeschreibungen beim Üntscheller); der Übergang über den Grasrücken vom Vorgipfel zum Hauptgipfel ist dabei in weniger als fünf Minuten geschafft. Eine deutliche Trittspur führt vom Vorgipfel aus auch in Richtung Hintere Üntschenspitze / Üntschenpaß über die südöstliche Fortsetzung vom Hauptgrat der Baader Bergumrahmung. Dieser zunächst noch sehr breite Grat wird in seinem weiteren Verlauf allerdings schmaler und ist daher nicht mit den Aufstiegen über die Wanderwege vom Derra- oder Häfnerjoch aus gleichzusetzen. |
| Fotos |
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