| Griesgundkopf (2164m) |
Der Griesgundkopf ist der letzte hohe Gipfel am Nordostende des Schafalpenkamms und liegt damit aus dem Oberstdorfer Talkessel und aus der Birgsau gesehen an prominenter Stelle. Die von dort sichtbare steilfelsige Nordflanke bildet zugleich auch die markanteste Seite des Gipfels, der sich ansonsten über schrofendurchsetzten, ebenfalls relativ steilen Gras- und Geröllhängen erhebt. Aus dem nordwestlich des Gipfels gelegenen Birkartsgündle ziehen Geröllhänge bis zum Gipfelbereich hinauf, im oberen Teil allerdings ziemlich steil und schottrig. Auf dem nordöstlichen Vorgipfel, der seiner Lage entsprechend einen freien Blick auf Oberstdorf bietet, befindet sich ein Gipfelkreuz, nicht dagegen auf dem höchsten Punkt des Griesgundkopfs, der nahe oberhalb der Scharte des Verbindungsgrats zum Alpgundkopf liegt. Aufgrund der Nähe zu diesem Nachbargipfel werden Griesgundkopf und Alpgundkopf oft gemeinsam besucht. |
| Gipfeldaten |
| | Interessant besonders für: | Bergsteiger |
| | Charakter: | Schrofengipfel |
| | Andere Namen / Schreibweisen: | Grießgundkopf |
| | Nachbargipfel: |
Alpgundkopf (im Südwesten) Schartenkopf (im Norden gegenüber von der Griesgundscharte) |
| | Vorgipfel: | im Nordosten (mit Gipfelkreuz) |
| | Übersichtskarte: |
Schafalpen Nord Lage des Gipfels auf der Gesamtübersichtskarte |
| | Platz in der Höhenrangliste der Allgäuer Alpen: | 133 |
| Anstiege & Tourenbeschreibungen |
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Übergang vom Alpgundkopf mit Aufstieg über den Südwestrücken: Der Übergang vollzieht sich immer im Gratbereich. Beim Abstieg zur trennenden Scharte werden die kleinen steileren Felsstufen meist vorteilhaft rechts auf Gras- und Schrofentritten umgangen; Trittsicherheit wichtig, teils I-II. Die Mitnahme von Teleskopstöcken, die in solchem Gelände oft den einzig wirklich sicheren Halt bieten, ist zu empfehlen. Zuletzt weniger steil werdend zur Scharte, zu der vom Birkartsgündle her eine Geröllreiße und aus dem Griesgund ein schottriger, steiler Grashang heraufführen. In Richtung Griesgundkopf ist über der Scharte zunächst kein Grat ausgeprägt, so dass der Anstieg eher durch eine Flanke führt. Wenige Meter direkt oberhalb der Scharte befindet sich ein einzeln hervorstehender Felsblock. Hier über Schrofen links vorbei (gut I) und in geröllbedecktem Gelände zunächst noch weiterhin etwas linkshaltend hinauf, um so einen Felsriegel in der Flanke links zu umgehen. Anschließend schnell und ohne Schwierigkeit zum höchsten Punkt. Übergang zum geringfügig niedrigeren Vorgipfel im Nordosten mit dem Gipfelkreuz (technisch etwas schwieriger, knapp II): Am Grat entlang, dann links an dem letzten, schmalen Gratfelsen vor der tiefsten Einsattelung vorbei. Über das leichte Gelände des Sattels zum nochmals felsigen letzten Gratabschnitt vor dem Vorgipfel, der nochmals etwas Kletterei erfordert. Insgesamt dauert der Übergang länger als es zunächst aussieht, da das schuttbedeckte und an den felsigen Stellen meist brüchige Gelände vorsichtiges, konzentriertes Gehen erfordert. |
| Fotos |
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