Hier können die einzelnen Gipfelseiten aufgerufen werden: |
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Zu den Seiten der einzelnen Allgäuer Gipfel mit Angaben zu Tourenbeschreibungen, Fotos und weiteren Informationen gelangt man entweder über die "Gipfel-Schnellauswahl" links oben in der Navigationsleiste oder über die Auswahlfunktion oben. In diese Auswahllisten sind auch von den hier verwendeten Gipfelnamen abweichende Bezeichnungen aufgenommen, sofern sie gebräuchlich sind und bei einer Suche nach ihnen in der alphabetischen Liste der andere Name nicht ohnehin sofort gefunden würde. Der hier verwendete Name ist in diesen Fällen in Klammern angegeben (bei der Schnellauswahl fehlt dafür leider der Platz). Bei gleichen oder sehr ähnlichen Namen von verschiedenen Gipfeln sind zur besseren Unterscheidung zusätzlich die Untergruppen angegeben, zu denen die Gipfel jeweils gehören.
Eine weitere bequeme Möglichkeit, zu den einzelnen Gipfelseiten zu gelangen, bietet die
Übersichtskarte.
Eine Übersicht über alle Gipfel gibt die
Gipfelliste; Informationen über die Verteilung der Gipfel auf Länder und Höhenbereiche liefert die
Gipfelstatistik. Insgesamt liegen in dem Gebiet, das von AllgaeuerGipfel.de abgedeckt wird, 276 Gipfel. Dieses Gebiet umfaßt die gesamten Allgäuer Alpen mit Ausnahme der Tannheimer Berge (nördlich vom Tannheimer Tal) und der Vorberge (alle Berggruppen, in denen kein Gipfel eine Höhe von mindestens 2000m erreicht, also z.B. die Nagelfluhkette). Die genaue Grenze verläuft wie folgt:
Oberstdorf - Sonthofen - Hindelang -
Oberjoch - Tannheimer Tal - Gaichtpaß - Weißenbach - Lechtal - Warth - Hochtannbergpaß - Schröcken - Tal der Bregenzer Ache bis Schoppernau - Schönenbach - Subersachtal bis unterhalb von Sibratsgfäll - Rohrmooser Tal - Oberstdorf
Dieses Kerngebiet der Allgäuer Alpen kann man sinnvollerweise - hier z.B. für die Übersichtskarten - nochmals in kleinere Untergruppen aufteilen. Die Grenzen dieser Gruppen festzulegen ist allerdings nicht immer ganz leicht, da im Kettengebirge der Allgäuer Alpen größere Einschnitte oft fehlen. Die auf AllgaeuerGipfel.de verwendete Einteilung hält sich an die des alten Alpenvereinsführers Allgäuer Alpen von Zettler/Groth, wie sie vor dem Erscheinen des neuen AVF alpin "Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen" über mehrere Jahrzehnte allgemein üblich war. Sie enthält eigentlich keine offensichtlichen Unstimmigkeiten, auch wenn an zwei oder drei Stellen vielleicht eine andere Lösung denkbar wäre. Es trägt aber sicher nicht zur Klarheit bei, wenn nun jeder eine völlig neue Einteilung erfindet. Deshalb wurde hier darauf verzichtet und nur die sehr große Gruppe der Walsertaler Berge noch einmal zusätzlich in drei kleinere Unterabschnitte aufgeteilt.
Im folgenden noch etwas mehr über die Abgrenzungen der insgesamt 14 Untergruppen und ihre höchsten Erhebungen:
In dieser besonders ausgedehnten Gruppe liegen sehr verschiedenartige Gipfel. Steilgrasgipfel und hohe Felswände sind hier ebenso zu finden wie Berge, die schon eher den Charakter von Vorbergen haben (Bergzug über dem Illertal vom Imberger Horn zum Schnippenkopf). Dementsprechend kommen hier sowohl Bergbahntouristen (z.B. Nebelhornbahn), Wanderer, Bergsteiger, Klettersteigfreunde und "richtige" Kletterer auf ihre Kosten. Außerdem liegt die Gruppe genau zwischen den großen Touristenzentren Oberstdorf und Hindelang / Hinterstein, so daß die Gruppe zu den meistbesuchten der Allgäuer Alpen zählt.
Das flache Gelände am Koblat teilt die Daumengruppe in einen nördlichen und einen südlichen Bergzug. Der Südteil wird von den Gipfeln nördlich des Oytals, also dem Kamm Schattenberg - Schneck mit dem Seitengrat des Giebels gebildet, der nördliche Teil umfaßt im wesentlichen die Retterschwang-Umrahmung.
| | Grenzen: |
Himmelecksattel - Oytal - Oberstdorf - Illertal - Sonthofen - Ostrachtal - Bärgündeletal - Himmelecksattel
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2005m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,3
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Edmund-Probst-Haus
- Schwarzenberghütte
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| Hochlicht- und Peischelgruppe |
Eine kleinere Gruppe rund um den zweithöchsten Gipfel der Allgäuer Alpen. Sie besteht im wesentlichen aus den Gipfeln des Seitenasts, der beim Wilden Mann vom Hauptkamm abzweigt. Dazu kommen aus dem Hauptkamm noch der Wilde Mann selbst und der Bockkarkopf. Der zusammengesetzte Name der Gruppe ergibt sich daraus, daß es für den Südteil der Gruppe die eigene Bezeichnung "Peischelgruppe" gibt. Mit dem Hohen Licht ist sie durch einen nur wenig eingescharteten Grat (Hochalpgrat) verbunden. Die Gipfel der Peischelgruppe sind durch ihre vorgelagerte Position die besten Aussichtspunkte für den Blick von Süden auf den zentralen Allgäuer Hauptkamm.
| | Grenzen: |
Bockkarscharte - Schochenalptal - Höhenbachtal - Holzgau - Lechtal- Hochalptal - Wiesleskar - Scharte östlich der Rotgundspitze - Schneeloch - Vorderes Bockkar - Bockkarscharte
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2515m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,3
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
keine
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Diese Gruppe ist im Vergleich zu den anderen extrem klein, deshalb wäre es vielleicht besser, sie im Norden erst beim Notländsattel nach dem Sattelkopf enden zu lassen. Allerdings spielen die übrigen Gipfel neben dem dominierenden Hochvogel sowieso nur eine Nebenrolle. Gerade dieser Hauptgipfel liegt allerdings nicht im Gratverlauf des Allgäuer Hauptkamms, sondern im Seitengrat, der bei der Kreuzspitze abzweigend in seinem weiteren Verlauf die Roßzahngruppe bildet. Da zwischen dem Hochvogel und der Roßzahngruppe der große Einschnitt des Fuchsensattels liegt, wäre es aber nicht sinnvoll, den Hochvogel aus diesem Grund zur Roßzahngruppe zu zählen.
| | Grenzen: |
Bockkarscharte - oberstes Schwarzwassertal - Fuchskarbach - Fuchsensattel - Stützbachtal - Hornbachtal - Jochbachtal - Weittal - Scharte zwischen Kreuzspitze und Kreuzkopf - Oberes Tal - Bockkarscharte
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2363m
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| | Höchste mit einem Steig erschlossene Gipfel: |
- Hochvogel (2593m)
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,6
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
keine
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Auf kleinem Raum liegen hier erstaunlich viele Gipfel, von denen viele aber nur ziemlich unbedeutende Nebengipfel darstellen. Dies gilt natürlich nicht für die Höfats, die mit Abstand höchste und selbständigste Erhebung der Gruppe. Trotz der geringen Ausdehnung ist die Höfatsgruppe wegen des besonderen Charakters der Höfats und des tief eingeschnittenen Älpelesattels im Verbindungsgrat zum Hauptkamm (Rauheck) auf jeden Fall als eigenständige Gruppe anzusehen. Der einen Gipfel weiter im Südosten, am Kreuzeck, vom Hauptkamm abzweigende Seitengrat trägt dagegen mit dem Kegelkopf nur einen Gipfel, obwohl er fast er den gleichen Raum einnimmt!
| | Grenzen: |
Älpelesattel - Dietersbachtal - Trettachtal - Oytal - Älpelesattel
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
1931m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,9
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
keine
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Wenn man nach den Gipfelhöhen geht, müßte eigentlich die Hornbachkette als Fortsetzung des von der Mädelegabelgruppe kommenden Allgäuer Hauptkamms bezeichnet werden (anstelle des Verlaufs in Richtung Wildengruppe / Rauhhornzug). Früher war für diesen alternativen Verlauf auch die Bezeichnung "Allgäuer Zentralkette" geläufig. Allerdings stellt die Hornbachkette dann doch nur einen Seitenast ohne weitere größere Verzweigungen dar, und die Hauptwasserscheide, also die zwischen Iller und Lech, bildet sie im Gegensatz zur normalen Fortsetzung des Hauptkamms auch nicht.
Im Hauptgrat der Hornbachkette liegen ausnahmslos Felsgipfel, während es in den meist kurzen südlichen Seitengraten direkt über dem Lechtal auch einige wenige Grasgipfel gibt. Der längste dieser Seitengrate trägt mit dem Großen Krottenkopf auch den höchsten Gipfel der Allgäuer Alpen.
Es ist durchaus sinnvoll, die Hornbachkette im Westen am Marchergang zwischen Hornbach- und Öfnerspitze enden zu lassen, da sowohl Öfner- als auch Hornbachspitze wichtige Geländepunkte darstellen. Auch wenn man vereinzelt liest, der Allgäuer Hauptkamm hätte zwischen Mädelejoch und Kreuzeck eine Lücke, wobei dann Öfnerspitze, Krottenspitze, Muttlerkopf und sogar der Fürschießer - der hier irgendwie überhaupt nicht hineinpaßt, sonst aber nicht mehr unterzubringen wäre - zur Hornbachkette gezählt werden. Letztlich würde die Hornbachkette dann bei den Häusern von Spielmannsau am Trettachufer enden, was alles andere als sinnvoll erscheint.
| | Grenzen: |
Marchergang - Öfnerkar - Roßgumpenbachtal - Höhenbachtal - Holzgau - Lechtal - Vorderhornbach - Hornbachtal - Marchergang
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2463m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 1,1
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Hermann-von-Barth-Hütte
- Kaufbeurer Haus
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Die Krottenspitzgruppe umfaßt im wesentlichen die Gipfel des Allgäuer Hauptkamms zwischen den beiden ziefen Einschnitten von Mädele- und Hornbachjoch. Neben den felsigen Hauptgipfeln im Süden der Gruppe zählen hierzu die Grasberge im ausgedehneten Bereich zwischen Trettach- und Hornbachtal, die sich direkt daran anschließen. Trotz des vielverzweigten Gratverlaufs fehlen hier (abgesehen von der eigenständigen Höfatsgruppe) bedeutendere Seitenäste.
| | Grenzen: |
Hornbachjoch - Jochbachtal - Hornbachtal - Marchergang - Öfnerkar - Mädelejoch - Sperrbachtobel - Trettachtal - Dietersbachtal - Älpelesattel - Käseralp - Hornbachjoch
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2288m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,3
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
keine
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Hier sind die höchsten Erhebungen des Allgäuer Hauptgrats (und damit auch des Allgäus) zu finden, da die noch höheren Gipfel (Großer Krottenkopf und Hohes Licht) beide gegen das Lechtal vorgeschoben sind. Die meisten Berge der Gruppe gehören aber zum Himmelschrofenzug, der nördlich der Trettachspitze beginnt und als schmaler, aber langer Bergkamm Trettach- und Stillachtal trennt. Den großen Felsbergen im Süden der Gruppe folgt am Beginn des Himmelschrofenzugs zunächst ein grasiger Kamm, der nach Norden hin in ein etwas eintöniges Schrofen- und Latschengelände übergeht.
| | Grenzen: |
Mädelejoch - Roßgumpenbach - unteres Schochenalptal - Bockkarscharte - Vorderes Bockkar - Bacherloch - Stillachtal - Oberstdorf - Trettachtal - Sperrbachtobel - Mädelejoch
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2212m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,9
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Waltenberger Haus
- Kemptner Hütte
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Eine kleine Gruppe, deren Gipfel im Halbkreis um die Hochfläche der Rappenseen liegen. Nur der Biberkopf weicht hiervon ab, er ist als deutlich höchster Gipfel in der näheren Umgebung weit nach Südwesten vorgeschoben. Hier endet der ausgeprägte Teil des Allgäuer Hauptkamms, da im Westen erst in mehreren Kilometern Entfernung wieder höhere Gipfel folgen. Während der Biberkopf genauso wie die anderen im Hauptgrat gelegenen Berge ein typischer Hauptdolomitgipfel ist, gibt es in der Gruppe mit dem Rappenköpfle und dem Linkerskopf, die auf der Rappenalptal-Seite vorgelagert sind, auch zwei interessante Grasgipfel.
Südlich von der Rotgundspitze liegt mitten in der Gruppe die Große Steinscharte, wo der felsige Hauptkamm durch eine breite Geröllfläche unterbrochen wird, und die sich eigentlich für eine Gruppenbegrenzung anbieten würde. Weil dadurch aber die Umrahmung der Rappenseehütte auseinandergerissen würde und beim Grat östlich der Rotgundspitze der Ursprung der beiden großen Taleinschnitte von Bacherloch (Norden) und Hochalptal (Süden) liegt, ist es sinvoller, erst dort die Grenze zur Hochlicht- und Peischelgruppe zu setzen.
| | Grenzen: |
Einödsbach - Bacherloch - Schneeloch - Scharte östlich der Rotgundspitze - Hochalptal - Lechtal - Krumbachtal - Holzgauer Haus - Salzbüheljoch - Rappenalptal - Einödsbach
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2452m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,7
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Rappenseehütte
- Enzianhütte
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Diese langgezogene Gruppe umfaßt den gesamten Allgäuer Hauptkamm nördlich von der Bockkarscharte im Hochvogelgebiet. Alle Gipfel bleiben aber unter der Marke von 2300m, und im Nordteil gibt es nur noch Erhebungen um die 2000m. Deshalb hat die Gruppe zum Großteil einen ganz anderen Charakter als die Gipfel im höheren Teil des Hauptkamms. Es handelt sich eher um ein bevorzugtes Wandergebiet, das man bei einer Begehung des Jubiläumswegs fast vollständig kennenlernen kann.
Trotz der Länge des Rauhhornzugs gibt es in diesem Bereich des Hauptkamms nur noch einen bedeutenden Seitenast. Dieser bildet eine eigene Untergruppe, die Vilsalpseegruppe.
| | Grenzen: |
Oberjoch - Vilstal - Vilsalpsee - Alplsee - Kastenjoch - Schwarzwassertal - Bockkarscharte - Bärgündeletal - Hintersteiner Tal (Ostrachtal) - Bad Oberdorf - Oberjoch
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2012m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,2
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Willersalpe
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Die mit Abstand am wenigsten erschlossene Gruppe der Allgäuer Alpen. Einen eindeutigen Hauptgipfel gibt es in dieser Gruppe nicht, da die höchsten Erhebungen nur geringe Höhendifferenzen aufweisen und der ausgeprägteste Gipfel (in bezug auf die Tiefe der Einschartungen zu den Nachbargipfeln) ist mit der Saldeiner Spitze zugleich auch der niedrigste. Deshalb wäre vielleicht die Bezeichnung "Roßkargruppe" besser, weil die Gruppe im wesentlichen aus der Umrahmung des Großen Roßkars besteht. Daß die Gruppe trotzdem eher unter dem Namen "Roßzahngruppe" bekannt ist, könnte daran liegen, daß früher auch die Gipfel in der südlichen Karumrahmung oft einfach pauschal als "Roßkarzähne" bezeichnet wurden
Die meisten Zustiege aus dem Tal in die Gipfelregion sind nicht nur teilweise weglos, sondern auch lang und oft etwas eintönig. Auch wenn das durch die Landschaft im Gipfelbereich mehr als wettgemacht wird, gehören fast alle Berge der Roßzahngruppe zu den einsamsten der Allgäuer Alpen.
| | Grenzen: |
Fuchsensattel - Fuchskarbach - Schwarzwassertal - Lechtal - Vorderhornbach - Hornbachtal - Stützbachtal - Fuchsensattel
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2249m
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| | Höchste mit einem Steig erschlossene Gipfel: |
- Grubachspitze (2102m)
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,9
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
keine
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| Schafalpen und Warmatsgund |
Als Schafalpen wird eigentlich nur der Bergzug zwischen dem Geißhorn im Südwesten und dem Schartenkopf im Nordosten bezeichnet. Mit den Gipfeln zwischen dem letzteren und dem Höchsten Schafalpenkopf umfaßt dieses Gebiet schon einen bedeutenden Teil der Umrahmung des Warmatsgundtals. Daher ist es zweckmäßig, die westliche Talumrahmung noch zur selben Gruppe hinzu zu nehmen, besonders weil sie nördlich der Fiderepaß-Umgebung schnell absinkt und keinen auffälligeren Gipfel mehr bildet.
Außerdem in die Gruppe eingeordnet sind die kleineren Erhebungen im Gemstelkoblach- und Schrofenpaßgebiet sowie das Widdersteinmassiv. Diese Gipfel sind sonst keiner anderen Gruppe eindeutig zuzurechnen und von der Geländestruktur her passen sie am besten hierher. So ist die Westgrenze der Rappenalpen eher am Salzbüheljoch als am (eigentlich tiefer gelegenen) Schrofenpaß zu ziehen, da der Hauptgrat nach dem Biberkopf als hoher Felsabbruch über den Hundskopf ins Krumbachtal herabzieht. Genauso ist das Widdersteinmassiv nicht direkt mit den Walsertaler Bergen verbunden, da die vom Widderstein bzw. Höferberg kommenden Grate beim Hochalppaß mehr oder weniger aneinander vorbeilaufen. Dadurch erfolgt der Paßübergang nicht über einen dieser Grate, sondern parallel zu ihnen in Ost-West-Richtung praktisch zwischen ihnen hindurch. Mit den Schafalpen besteht dagegen zumindest eine gewisse Verbindung in Form der mächtigen Ost- bzw- Westgrate von Großem Widderstein und Geißhorn, die zwar nicht die höchstgelegene Verbindungslinie zwischen den beiden Bergen darstellen, aber eine zusammenhängende Felsmasse bilden. Sie werden nur getrennt von der tief eingeschnittenen Klamm beim Gesprengten Weg im obersten Gemsteltal.
Die Gruppe umfaßt damit kurz gesagt alle Berge zwischen Stillach- und Breitachtal. Der Großteil der Gipfel ist bestens erschlossen. Dies gilt allerdings nur für die Berge im Hauptgrat der Gruppe vom Widderstein bis zum Söllereck, denn in den kurzen Seitenkämmen gibt es auch noch eine Reihe von einsamen Gipfelzielen.
| | Grenzen: |
Salzbüheljoch - Krumbachtal - Hochalppaß - Bärgunttal - Baad - Breitach - Oberstdorf - Stillachtal - Rappenalptal - Salzbüheljoch
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2148m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,5
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Mindelheimer Hütte
- Fiderepaßhütte
- Widdersteinhütte
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Die Vilsalpseegruppe zählt zurecht zu den beliebtesten Wandergebieten in den Allgäuer Alpen. Landschaftliche Höhepunkte sind das Gebiet um die drei Seen Vilsalpsee, Traualpsee und Lache sowie das lange Birkental mit den Gappenfeldern, dessen Umrahmung den Großteil der Gruppe bildet. Die hochgelegenen Ausgangspunkte im Tannheimer Tal und am Vilsalpsee sind ein weiterer Vorteil bei Touren in der abwechslungsreichen Vilsalpseegruppe.
Die Bezeichnung "Vilsalpseegruppe" erstreckt sich in der Literatur oft auch auf die gesamte Umrahmung des Vilsalpsees, also einschließlich der Berge im entsprechenden Abschnitt des Rauhhornzugs. Hier ist dagegen die Grenze zum Rauhhornzug bei der ausgeprägten Einsattelung des Kastenjochs gezogen. Die Hauptgipfel von Rauhhornzug und Vilsalpseegruppe sind durch das sanfte und wellige Gelände im Bereich dieses Jochs deutlich voneinander abgegrenzt, außerdem stellt das Kastenjoch die tiefste Grateinsenkung in der erweiterten Umgebung dar. Gelegentlich wird das gesamte Gebiet auch als Tannheimer Berge bezeichnet, der Klarheit halber ist es aber besser, wenn dieser Begriff auf die deutlich abgegrenzte Gipfelgruppe nördlich vom Tannheimer Tal beschränkt wird.
| | Grenzen: |
Kastenjoch - Alplsee - Vilsalpsee - Vilstal - Tannheim - Haldensee - Nesselwängle - Gaichtpaß - Weißenbach - Lechtal - Schwarzwassertal - Kastenjoch
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2037m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,1
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Landsberger Hütte
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Da diese Gruppe das gesamte hochalpine Gebiet westlich der Breitach bis zur Grenze zum Bregenzerwald hin umfaßt, ist sie hier noch einmal in drei kleinere Abschnitte aufgeteilt. Die Aufteilung ist hier nach praktischen Gesichtspunkten vorgenommen, weil klare Abgrenzungsmöglichkeiten fehlen (vielleicht mit Ausnahme der Einsattelung am Gerachsattel; bei einer Trennung der Untergruppen an dieser Stelle würde allerdings ebenfalls die Subersachtal-Umrahmung mit ihrer vom Sevisschrofen bis zum Diedamskopf durchlaufenden Felsstufe auseinandergerissen).
Das Gebiet im Norden, hier als
Gottesackergebiet bezeichnet, ist gegenüber den Vorbergen klar durch den tiefen Einschnitt des Rohrmooser Tals abgegrenzt. Dominiert wird es vom Gottesacker, dem einzigen großen Hochplateau der Allgäuer Alpen, und seinen Abbrüchen im Norden, den Gottesackerwänden. Der Gottesacker wird seinerseits vom Hohen Ifen überragt, der als höchster Gipfel der gesamten Gruppe das Gottesackergebiet abschließt.
Die südwestlich folgende
Hochgerachgruppe bildet den Mittelteil der Walsertaler Berge. Die Gipfel dieser Gruppe umrahmen das oberste Subersachtal, insbesondere den Ursprung der Subersach auf der sumpfigen Hochfläche beim Hochgerach westlich vom Gerachsattel. Mit dem Nordteil hängt sie unmittelbar durch die hohe Felsmauer (Iferfluh) zusammen, mit der der Grat zwischen Hohem Ifen und Pellinger Köpfl nach Norden abbricht. Diese Felswand setzt sich nach dem folgenden Hählekopf eigentlich auf direktem Weg zum Diedamskopf fort, südlich von diesem durch den Subersach-Durchbruch geteilten Grat erhebt sich aber noch ein höherer Kamm, der damit trotz der deutlichen Einschartung des Gerachsattels die höchste Verbindungslinie zwischen Hähle- und Diedamskopf darstellt.
Der Südteil umfaßt schließlich die
Baader Bergumrahmung vom Hochalppaß bis zum Heuberg beim Walmendinger Horn. Auch wenn mit der Bezeichnung "Baader Bergumrahmung" oft nur die Gipfel zwischen Hochalppaß und Starzeljoch gemeint sind, wird die Gruppe erst dann zu einer wirklichen Umrahmung dieses obersten Orts im Kleinen Walsertal, wenn man auch noch den Seitenkamm mit dem Walmendinger Horn hinzunimmt.
Gesamte Walsertaler Berge:
| | Grenzen: |
Hochalppaß - Hochtannbergpaß - Schröcken - Bregenzer Ache - Rehmerbach - Osterguntenbach - Schönenbach - Subersach - Sibratsgfäll - Hirschgund - Rohrmooser Tal - Breitach (Kleines Walsertal) - Baad - Bärgunttal - Hochalppaß
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
1921m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,4
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
- Schwarzwasserhütte
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Gottesackergebiet:
| | Grenzen: |
Rohrmooser Tal - Breitach - Schwarzwassertal - Melköde - Ifersguntenhöhe - Felligraben - Subersach - Sibratsgfäll - Hirschgund - Rohrmooser Tal
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
1816m
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| | Höchste mit einem Steig erschlossene Gipfel: |
- Hoher Ifen (2230m)
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,3
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
keine
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Hochgerachgruppe:
| | Grenzen: |
Schönenbach - Subersach - Felligraben - Ifersguntenhöhe - Melköde - oberes Schwarzwassertal - Scharte zwischen Steinmanndl und Grünhorn - Schrecksbach - Schoppernau - Bregenzer Ache - Rehmerbach - Osterguntenbach - Schönenbach
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
1902m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,8
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
Schwarzwasserhütte
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Baader Bergumrahmung:
| | Grenzen: |
Hochalppaß - Hochtannbergpaß - Schröcken - Bregenzer Ache - Schrecksbach - Scharte zwischen Steinmanndl und Grünhorn - Schwarzwassertal - Breitach (Kleines Walsertal) - Bärgunttal - Hochalppaß |
| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2023m
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 0,3
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| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
keine
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Eine der wenigen Gruppen in den Allgäuer Alpen, in denen es keine Grasberge gibt. Mit Ausnahme des Nordgipfels vom Großen Wilden liegen alle Gipfel der Wildengruppe direkt im Kammverlauf des Grats vom Hornbachjoch bis zum Wiedemerkopf. Dieser Grat bricht auf seiner Nordwestseite mit einer fast ununterbrochenen, mehrere Kilometer langen Felsmauer ab. Diese zusammenhängende Felswand ist ein guter Grund dafür, Wiedemerkopf und Kreuzkopf noch zur Wildengruppe zu zählen, obwohl sie als Gipfel in der Umrahmung des Oberen Tals beim Prinz-Luitpold-Haus auch zur Hochvogelgruppe gehören könnten.
| | Grenzen: |
Hornbachjoch - Käseralp - Stuibenbach - Geisbach - Himmelecksattel - Bärgündeletal - Prinz-Luitpold-Haus - Oberes Tal - Scharte zwischen Kreuzspitze und Kreuzkopf - Weittal - Jochbachtal - Hornbachjoch
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| | Durchschnittliche Gipfelhöhe: |
2267m
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| | Höchste mit einem Steig erschlossene Gipfel: |
- Wiedemerkopf (2165m)
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| | Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad der jeweils leichtesten Gipfelanstiege: |
ca. 1,1
|
| | Wichtige alpine Stützpunkte: |
Prinz-Luitpold-Haus
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