Rundtour auf Zwölferspitze und Ruitelspitzen |
| Diese Tour auf die beiden bedeutendsten Gipfel der Griestalumrahmung beginnt an der Brücke über den Griesbach bei der Griesauer Pestkapelle. Erstes Ziel ist die Griesbachalm, die über den Alpfahrweg bequem erreichbar ist. Die erste, noch über dem Lechtal weit nach Westen ausholende Kehre kann dabei auf einem Fußsteig abgekürzt werden. |
| Wo sich der Fahrweg schon in Nähe der Alm in zwei Wege aufteilt, benutzt man die weniger steile rechte Variante. Direkt nach der letzten Kehre vor der Alm kommt von rechts ein Geröllstrom zwischen Latschen hinab. Diesem folgt man nun, sich bei Gabelungen rechts haltend, in Richtung Dreisattelkar hinauf. Es gibt auch einen mal mehr und mal weniger deutlichen, schwach markierten Pfad von der Griesbachalm ins Dreisattelkar, auf den man beim Aufstieg über den Geröllstrom nach einigen Minuten trifft. Ich habe mir hier allerdings nicht die Mühe gemacht, immer nach der Fortsetzung des Wegs zu suchen und bin lieber weglos weiter aufgestiegen, bis sich das Geröll zu einer deutlichen, etwas steileren Rinne mit größeren Blöcken ausprägt. Es handelt sich hier um die rechte der beiden Geröllrinnen, die aus dem Dreisattelkar herabkommen. |
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| Aufstieg ins Dreisattelkar zwischen den Ausläufern von Zwölfer- und Ruitelspitze | ||
| Wo hier der erste mehr als einen Meter große Block liegt, führt links ein Wildwechsel durch den Latschenhang zu einer bereits von weit unten aus sichtbaren, schräg nach links hinaufziehenden Latschengasse herauf. Dieser Gasse folgend, stößt man wieder auf den kreuzenden markierten Steig, der zur Rinne oberhalb der etwas steileren Stelle führt - hier rechts Abzweigung eines Steigs zum Glabkopf-Rücken. In einer Entfernung von wenigen Schritten bis etwa 50 Metern führt er nun links des Einschnitts zum oberen Rand der Latschen hinauf. Auch hier ist er so undeutlich, daß sich im Zweifel eine Suche nach der Fortsetzung nicht lohnt. (Beim Abstieg aus dem Dreisattelkar muß man sich am Beginn des dichten Latschengürtels links halten und erreicht so bald die Stelle, wo sich der Gerölleinschnitt deutlich ausprägt.) An der Karschwelle quert man den kleinen Karboden so bald wie möglich auf die Zwölferspitze zu. Zwischen dem Nordgrat, der Dreisattelkar und Oberes Kar trennt, und dem an der Dreisattelscharte beginnenden Westgrat zieht eine hohe Geröll- und Schrofenflanke zum Gipfel der Zwölferspitze hinauf. Hier steigt man nun am besten in Fallinie der Stelle, wo das Geröll am weitesten heraufreicht, an. So müssen weiter oben keine Rinnen mehr gequert werden, wobei allerdings der Anstieg in diesen kleinen Einschnitten oft am bequemsten ist. Der Geröllhang wird schließlich schmaler und führt leicht nach links hinauf. Hier ist im rechten Teil, wo das Geröll von Schrofen zusammengehalten wird, ein ganz angenehmer Anstieg möglich. |
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| Die Ruitelspitzen mit Hauptgipfel (ganz links) und dem benachbarten Kreuzgipfel über dem Dreisattelkar Weitere Bilder von der Ruitelspitze: Hauptgipfel mit Südostgrataufstieg aus dem Dreisattelkar / Gipfelbereich von Haupt- und Kreuzgipfel | ||
| Für den obersten Teil der Route zum Gipfel, wo es keinen zusammenhängenden Geröllhang mehr gibt, sind entsprechend des Geröll- und Schrofengeländes zahlreiche Möglichkeiten denkbar. Im Aufstieg habe ich folgende, ganz lohnende Variante benutzt: Wo der noch mehrere Meter breite Geröllhang zu dem ihn links begleitenden Rücken heraufzieht, wendet man sich etwas nach rechts und steigt durch eine geröllige Rinne mit schrofigen Stufen (Beispielfoto im Rückblick) auf einen mehrere Meter hohen, einzeln stehenden Felsblock zu. An ihm geht es links vorbei, wo die Rinne bald unter einer steilen Felswand endet. Der direkte Weiterweg ist hier versperrt, über Bänder und durch schräg verlaufende Rinnen kann man von hier aber mit etwas Kletterei (I+) nach links zum Nordgrat gelangen. (Als Variante könnte man versuchen, schon vom Ende des Geröllhangs den schrofigen Nordrücken zu erreichen und dort weiter aufzusteigen.) Über die Schrofen des Nordrückens (Foto) ist der Gipfel nun leicht zu erreichen, nur kurz unter dem höchsten Punkt weicht man einem Steilaufschwung kurz nach rechts aus, um aber sofort - noch vor weiteren steilen Felsen - wieder zum Grat hinaufzuklettern. |
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| Blick von der Zwölferspitze auf die Bergumrahmung von Alperschon- und Grießltal Größerer Ausschnitt: Feuerspitze und Holzgauer Wetterspitze über der Greitjochspitze | ||
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| Der Westgrat führt zur Dreisattelscharte hinab | ||
| Für den Abstieg sollte man im Gipfelbereich der Abwechslung halber eine andere Variante wählen. Eine Möglichkeit ist, kurz über das Geröll des obersten Westgrats abzusteigen, wo sich sogar eine kurze Pfadspur findet. Diese scheint zum Beginn einer steilen Geröllrinne zu leiten, die durch die Nordwestflanke links an dem erwähnten einzelnen Felsblock vorbei hinabführt. Vielleicht wäre dies die technisch unschwierigste Route an der Zwölferspitze, lohnend sieht sie aber nicht aus. Deshalb folgt man dem Gratrücken noch etwas weiter bis zu einem kleinen Abbruch, den man abklettert (II, aber eine eher unproblematische, leichte IIer-Stelle, wie auch das am Fuß der Stufe aufgenommene Foto zeigt). Nun führt ein Geröllhang, der von einzelnen Schrofen unterbrochen ist, in die Nordwestflanke. Über ihn gelangt man, zunächst rechtshaltend, dann links an dem einzelnen Felsblock vorbei, wieder zum großen Geröllfeld. |
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| Übersicht über Auf- und Abstiegsroute an der Zwölferspitze, gesehen von der Ruitelspitze Weitere Fotos: Bild ohne Routeneinzeichnung / Größere Ansicht des Gipfelbereichs | ||
| Das Geröll erlaubt nun an einigen Stellen einen schnellen Abstieg, bevor man sich nach links wendet, um die Dreisattelscharte zu erreichen. Unter dem untersten Ansatz der Felsen nördlich des Westgrats hindurch querend, geht man bis zum Ende des Gerölls, wo ein grasiger Hang zum rechten Ende der breiten Dreisattelscharte (nicht nur "Dreisattel", da so das Gelände unter dem Dreisattelkar heißt; die Scharte darüber also "Dreisattelscharte") heraufführt. |
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| Aus dem obersten Dreisattelkar blickt man auf Wannenspitze, Karlespitze und Zwickspitzen | ||
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| In der breiten Dreisattelscharte: Blick zurück zur Zwölferspitze | ||
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| Südostrücken des Ruitelspitz-Hauptgipfels über der Dreisattelscharte | ||
| Der Südostrücken des Hauptgipfels der Ruitelspitzen ist im Bereich über der Scharte zunächst etwas schrofig, so daß es angenehmer ist, sich in der linken Flanke zu halten. Ein wenige Meter oberhalb der Scharte beginnender Pfad führt, leicht ansteigend und immer undeutlicher werdend, ein gutes Stück in südliche Flanke hinaus. Man darf diesen Pfad nicht mit einem Steig verwechseln, der auf Höhe der Scharte die Südflanke quert und für den Aufstieg zum Gipfel uninteressant ist. In der Südflanke kann man nun meist über gerölldurchsetztes Gras, das Konzentration beim Gehen erfordert, direkt aufsteigen und erreicht so wieder den Südostrücken. Auch im folgenden bleibt man je nach Gelände am Rücken oder weicht besser etwas nach links aus. An der Gipfelstange des Südwestgipfels der Ruitelspitzen bietet sich schließlich ein sehr umfassender Rundblick. Es handelt sich hier um den höchsten Punkt der Ruitelspitzen und damit eigentlich um den Hauptgipfel. Die Bezeichnung "Hauptgipfel" wird meistens aber eigenartigerweise für den nordöstlich benachbarten Gipfel verwendet, auf dem auch das Gipfelkreuz steht (deshalb hier als "Kreuzgipfel" bezeichnet). Ein Grund ist vielleicht, daß dieser Gipfel etwas ausgeprägter erscheint, insbesondere auch vom üblicherweise benutzten Aufstieg von Westen aus. Wegen der Aussicht müßte man nicht unbedingt zum Kreuzgipfel hinüber, die ist am Südwestgipfel wegen des umfassenden Blicks auf die Umrahmung des Madautals eher schöner. Allerdings lohnt sich auch der Blick vom Kreuzgipfel auf Häselgehr und das untere Lechtal, das vom Südwestgipfel gesehen verdeckt ist. Unabhängig davon ist der Übergang aber natürlich bergsteigerisch interessant. Er erfordert vor allem Trittsicherheit im brüchigen Schrofen- und Schottergelände, daneben auch etwas Kletterei im ersten bis zweiten Schwierigkeitsgrad. Die Route ist durchgehend markiert und eigentlich nicht zu verfehlen. Insbesondere ist schon vom Südwestgipfel aus am Aufschwung des Kreuzgipfels ein Drahtseil zu erkennen, das durch eine unmittelbar rechts der (schwach ausgeprägten) Gratkante verlaufende Rinne führt. Die kaum eingeschnittene Rinne wird von Plattenlagen gebildet und zieht durch den gesamten steilen, felsigen Gratteil unter dem Kreuzgipfel. Liegt die Rinne nicht in der Sonne, erkennt man das Seil zwar mit bloßem Auge nicht, mit einem Fernglas ist es aber auf jeden Fall möglich. Das Seil ist nur ganz oben verankert, wo es um einen kleinen Felskopf gelegt ist, und daher unten natürlich sehr lose. Wäre die Befestigung nicht gut genug, wäre das Seil bei einem so häufig bestiegenen Gipfel sicher bereits abgerissen, so daß man sich ihm wohl guten Gewissens anvertrauen kann. Auch ohne Benutzung des Seils ist der Gratübergang aber nicht schwerer als II. |
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| Blick von der Ruitelspitze über die Madau und das Parseiertal auf die Hauptgipfel der Lechtaler Alpen Größerer Ausschnitt: Gatschkopf, Parseierspitze und Dawinkopf | ||
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| An der Oberlahmsspitze vorbei schaut man zwischen Großberg- und Kleinbergspitze hindurch zum Alpenhauptkamm | ||
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| Kreuzgipfel der Ruitelspitze vom Hauptgipfel aus gesehen | ||
| Zunächst geht man am Südostrücken einige Meter hinab zu einer Markierung, von der ein Steig durch die Ostflanke über Geröll zum Verbindungsgrat der beiden Gipfel führt. Noch besser ist es, am Südostrücken noch etwas weiter abzusteigen (insgesamt gut zehn Höhenmeter) bis zu einem Steinmann, von wo ein noch deutlicherer Steig zum Verbindungsgrat führt. Über diesen gelangt man, zuletzt links an einem Felsen vorbei, zum steileren Abbruch vor dem ersten Teil der durch eine felsige Erhebung geteilten Scharte zwischen den Gipfeln (bis hierhin leicht). |
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| Abstieg zur Doppelscharte zwischen den beiden Gipfeln | ||
| Die Überschreitung der Scharte ist wegen des etwas unangenehmen, schuttbedeckten und brüchigen Geländes der anspruchsvollste Abschnitt der Tour. Über den letzen Abbruch geht es sehr steil hinab (Rückblick) und auf der gegenüberliegenden Seite gleich wieder hinauf über brüchigstes und mit feinem Schotter bedecktes Schrofengelände. Diese Passagen fand ich jeweils in Abstiegsrichtung leichter als hinauf. |
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| Schwarz markierter Aufstieg aus der Einschartung über die brüchigen Schrofen des Schartenturms | ||
| Etwa drei Meter unter dem Gipfel des Turms in der Doppelscharte leitet die hier besonders gute schwarze Markierung nach rechts, wo man nun auf gerölligen Tritten die steile Südostseite des Turms quert und zuletzt steil absteigend den zweiten Teil der Doppelscharte erreicht. Von hier sind es nur wenige Meter bis zum Beginn des Drahtseils leicht rechts oberhalb. Anfangs über etwas kleingriffiges Gestein, dann über plattigen Fels wird nun die Rinne, deren linke Begrenzung von der Gratkante gebildet wird, durchstiegen. |
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| Rückblick auf den Turm in der Doppelscharte Weiteres Foto: Blick vom Grat auf die Geröllrinne, die aus der Scharte ins Dreisattelkar hinabführt | ||
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| Aufstieg über die seilgesicherte Felsstufe zum Gipfelkreuz links oben | ||
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| Das Drahtseil in der Felsrinne an einer Stelle mit etwas ungünstig geschichtetem Gestein | ||
| Ohne Seilbenutzung liegt besonders der untere Teil teils im Schwierigkeitsgrad II, mit Seil wird es natürlich entsprechend leichter (Übergang dann insgesamt wohl I-II). Am Ende der Rinne führt ein Geröllhang ohne weitere Schwierigkeit zum Gipfelkreuz. |
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| Blick an der Nordwand des Hauptgipfels vorbei auf das obere Lechtal Weitere Bilder: Hauptgipfel über dem Verbindungsgrat / Adler vor dem Bernhardseck (Allgäuer Alpen) | ||
| Nach der Rückkehr zum Südwestgipfel wäre es der kürzeste Abstieg, wieder durch das Dreisattelkar zur Griesbachalm zurückzukehren. Abwechslungsreicher ist dagegen der Abstieg über den markierten Normalweg zum Südwestgipfel. Er führt am Rand der Ruitelspitz-Nordwände im Bereich des breiten Gratrückens bis zu der als Wildebnerspitze (2295m) bezeichneten Gratschulter. |
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| Blick vom Hauptgipfel der Ruitelspitzen ins Lechtal; vorne der Nordostrücken mit dem obersten Teil des Abstiegswegs | ||
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| Rückblick beim Abstieg auf Kreuzgipfel (links) und Hauptgipfel | ||
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| Abendsonne auf den Grashängen der Greitjochspitze gegenüber vom Madautal | ||
| Dann steigt man nach links in eine Mulde ("Wildebnerkar") hinunter und im Karboden noch einmal 100 Höhenmeter hinab, bis der Steig das Kar nach rechts verläßt. Wenn man den Weg vom Aufstieg her noch nicht kennt, muß man beachten, daß der Steig nun leicht ansteigend und nicht fallend - wie ein Wildwechsel, der bei einer den Weg sperrenden Latsche abzweigt - die Flanke unter der Wildebnerspitze quert. Anders als in der AV-Karte verzeichnet ist das Gelände hier nicht schrofig, sondern mit Latschen und Gras bewachsen. Nach der Querung ergibt sich am grasigen Absatz der Wildebne noch einmal ein schöner Blick auf die Nordwestabstürze des Kreuzgipfels. Nun wendet sich der Steig auf die westlich gelegenen, locker bewaldeten Grashänge und führt an mehreren, teils verfallenen Hütten vorbei abwärts. |
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| Abstieg auf dem überwachsenen Steig über schöne Wiesenhänge | ||
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| Absatz oberhalb des Waldrands mit Blick auf die Allgäuer Alpen | ||
| Bei einer ebenen Fläche mit mehreren Hütten geht es ein Stück links an den Hütten vorbei in den Hochwald hinein. Nach kurzem weiteren Abstieg erreicht man einen Fahrweg, der genau an diesem Punkt am unteren Ende der Materialseilbahn der Hütten endet (Wegweiser). Hier kann man entweder rechts auf einem Fußweg weiter absteigen oder dem Fahrweg talwärts folgen. Ich habe mich für die zwar weitere, aber sicher bequemere Strecke über den Fahrweg entschieden. Dieser führt in mehreren Kehren durch Wald, teilweise noch mit sehr schönem Blick auf die Allgäuer Alpen und Teile der Bergumrahmung des Madautals wie Tajaspitze und Freispitze, am Gasthaus Wasen vorbei ins Lechtal hinab. |
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| Abstieg über die Forststraße, hinten Tajaspitze und Vorderer Sonnenkogel Größere Ansicht: Tajaspitze | ||
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| Freispitze über dem Nordostrücken der Greitjochspitze | ||
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| Sonnenuntergang hinter der Peischelgruppe (Allgäuer Alpen) | ||
| Bei Erreichen des flacheren Bereichs am Talrand zweigt rechts ein Weg (zum Teil eine mit Beleuchtung ausgestattete Winterrodelbahn) über die Ruitelbachbrücke nach Obergrünau ab. Im Tal geht es nun durch Ober- und Untergrünau hindurch, bis hinter dem Ort zweimal ein Weg in Richtung Griesbachalm nach rechts ansteigend abzweigt. Die Wege treffen bald wieder aufeinander. Ein Wanderweg, der Grünauer Höhenweg, führt nun - immer gut beschildert - ansteigend durch die Waldhänge über dem Lechtal. Nach insgesamt 200 Höhenmetern Anstieg trifft der Weg auf eine Forststraße und beginnt wieder leicht zu fallen. Genau an der Kehre der Almstraße zur Griesbachalm mündet der Forstweg schließlich in die Route des Aufstiegs ein und der Ausgangspunkt ist bald darauf wieder erreicht. Noch ein Hinweis: Den abschließenden Anstieg von 200 Höhenmetern kann man sich zum Großteil sparen, wenn man von Obergrünau aus der Straße zur Lechbrücke zwischen Bach und Elbigenalp folgt und dann zunächst auf der anderen Seite des Lechs bleibt. Die in den Karten eingezeichnete Brücke über den Lech bei der Mündung des Bernhardsbachs existiert dagegen zumindest derzeit nicht mehr - hier führt nur ein Kanalisationsrohr über den Lech. |